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STATUS YO!

STATUS YO!

Regie Till Hastreiter

Kritiken • STATUS YO!

08. November 2004 | STATUS YO! • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Bodo Mrozek ist STATUS YO! ein sympathischer Film. Der Film "hat viele Protagonisten und ebenso viele Handlungen. In schneller Folge trifft man Großmäuler, Sachbeschädiger, Kleinkriminelle und Gewohnheitskiffer. Kaum einer ist auf Anhieb sympathisch, denn alles an ihnen ist Attitüde: große Klappe, leere Sprüche. Steine schmeißen vom Dach, U-Bahn besprühen, klauen an der Tanke: was der Spielplatz Großstadt, den man sich als Jugendlicher ja nicht aussucht, so an Abenteuern zu bieten hat."

04. November 2004 | STATUS YO! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Holger Römers findet, daß der Regisseur einen frischen Einblick ins Lebensgefühl einer nicht mehr ganz so neuen Subkultur gibt. "Debütregisseur Till Hastreiter hat seine Protagonisten bereits in die Arbeit am Drehbuch einbezogen, was eine Reihe locker gesponnener Erzählfäden zum Ergebnis hatte, die sich über den Handlungszeitraum von 24 Stunden in Berlin en passant überkreuzen. Als krönender Abschluss, der alle Figuren zusammenführt, fungiert schließlich, wie in den windigen Rock 'n' Roll-Streifen der Fünfziger und im legendären HipHop-Film Wild Style, eine große Party."

04. November 2004 | STATUS YO! • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer hat einen erstaunlichen, überhaupt nicht peinlichen Film gesehen. "Dem Film gelingt das Kunststück, die Subkultur und ihre Protagonisten weder als exotische Phänomene auszustellen noch sie in Beschlag zu nehmen für die altbekannte Geschichte (siehe noch Eminem in Curtis Hansons 8 MILE), wie man dank HipHop von einem Niemand aus der Gosse zum umfeierten Star wird. Es geht nicht ums Gewinnen, es geht einfach ums Weitermachen."

04. November 2004 | STATUS YO! • Kritik • Der Spiegel

Trotz Low Budget hat Birgit Glombitza großes Kino gesehen. "Angenehm entfernt von allem sozialpädagogischen Dünkeln und, mit seinen aus der Szene geborgten Laiendarstellern, (überwiegend Migranten aus Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain), nahe genug dran, um zu berühren. Ein kleiner, schmutziger Film ist STATUS YO! geworden. Einer, der die Rituale und den Ehrenkodex der Szene verdammt ernst nimmt und sich niemals über seine Protagonisten lustiger machen würde, als sie es in den eingeschobenen rhythmischen Rezitativen bereits selbst tun. "Status Yo!" gehört darüber hinaus zu den Berlin-Filmen, die die Stadt nicht länger als verheißungsvolle Kulisse hochfahrender Hauptstadt-Träume ins Bild setzen."

2004 | STATUS YO! • Kritik • film-dienst 22/2004

Für Claus Löser ist STATUS YO! eine großartige Bereicherung der deutschen Filmlandschaft. Der Film "darf als ein kleines Wunder gefeiert werden, stellt indes aber kein ausgereiftes Meisterwerk dar. Die Stärken des Films - seine Unbekümmert- und Direktheit, seine inhaltliche Maßlosigkeit und ästhetische Authentizität - wurzeln eher im Dokumentarischen als im Konzeptionellen. Für den vorliegenden Gegenstand hätte jedoch gar kein besserer Ansatz gefunden werden können. Mag der von Anglizismen durchsetzte und semantisch rudimentäre Argot der Handlungsträger in den Augen von Sprachhütern eine Katastrophe darstellen, formuliert sich darin doch ein hohes Maß an Wahrhaftigkeit."

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