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FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT!

FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT!

Regie Rudolf Thome

Kritiken • FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT!

04. November 2004 | FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Auch Tragödien machen Sinn, meint Sascha Westphal. "Alles geht wild durcheinander, wie Kraut und Rüben eben, der Tod und die Liebe, der Erfolg und das Scheitern, ein Eindruck von Glück und ein Gefühl von Verzweiflung. Man muss dieses Wirrwarr, so Thomes Botschaft, nur wie einst Rossellini akzeptieren, erst dann öffnet sich das Leben in seiner ganzen Fülle und Schönheit. ... FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT! - das ist mehr als eine Beschreibung einer Schlüsselszene oder einer bloßen Anspielung auf Viaggio in Italia. Die jede Kausalität negierende Reihung der so präzisen Aussagen verweist auf die Parallelität von Lebensläufen. Es gibt nicht die eine Geschichte, den einen Film."

04. November 2004 | FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT! • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur hat einen weiteren Film über eine starke und souveräne Frau vorgelegt, meint Anne Kraume. "Fahren bedeutet in diesem Zusammenhang, die Richtung vorzugeben, während Schlafen genau das Gegenteil suggeriert. Dass diese Konstruktion sehr schematisch ist, das tut dem Film in seinen guten Momenten keinen Abbruch - etwa in der Szene, in der Sue am Grab ihres Sohnes einen Nervenzusammenbruch erleidet und genau dadurch stärker ist als alle anderen. In den weniger guten Augenblicken aber lässt die Konstruiertheit den Film etwas plakativ und eindimensional erscheinen, und dann vermag auch Hannelore Elsner nicht darüber hinwegzuhelfen."

November 2004 | FRAU FÄHRT, MANN SCHLÄFT! • Kritik • film-dienst 23/2004

Ulrich Kriest hat einen meisterlichen Film gesehen. "Als Glücksfall für Thomes komplexe psychologische Studie erweist sich das präzise Spiel der Hauptdarsteller: Hannelore Elsner braucht nur einen langen, abschätzenden und abschätzigen Blick, um die Entfremdung von Dokuihrem Mann zu vermitteln; begeisternder noch ist, wie Karl Kranzikowski äußerst zurückhaltend die nahezu vollständige Dekonstruktion seiner Figur als selbstgefälligen 'Poser' anlegt, der jedem Rock nachsteigt."

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