Dieter Kuhlbrodt regt sich über die Moral der Geschichte auf - "deswegen, weil Family-Gere und damit der Film die liebevoll geschilderten und mehr oder minder verrückten Mittanzschüler im Stich lässt. Als Zuschauer geht man, und, das muss nun auch gesagt werden, insoweit hat der Film was, - als Zuschauer also geht man eine Beziehung zu den sechs Outcasts ein, und bloß weil Susan zickt, soll auch für uns damit Schluss sein? Fuck you."
Christian Aust führt ein Interview mit dem Schauspieler Richard Gere über feuchte Hände, graue Haare und positives Denken.
Jörg Gerle hat aufgedeckt, was der Regisseur will: Sentiment. "Die Harmoniesucht des Films ist überirdisch. Bis in die kleinsten Seitenstränge der Handlung wird das pure Glück zelebriert, wobei dem Film, ganz im Gegensatz zum Original, eine Menge tragischer Sidekicks beigegeben werden, mit denen man richtig schön Mitleid haben kann. ... Aus kommerziellen Strategien scheinen die beiden Hauptdarsteller gut gewählt, für die Geschichte ist die Auswahl fatal. Den charismatischen Richard Gere als Idealbesetzung eines 'sympathischen Durchschnittsmannes' zu preisen, hebt den Begriff 'Durchschnitt' auf eine ungeahnte Ebene, und der schauspielernde Popstar Jennifer Lopez mag sich in ihren Videos lasziv räkeln, preiswürdig Walzer, Quickstep und Pasodoble tanzen kann sie nicht. Das Tanzen erweist sich ohnehin als eher lästiges Beiwerk und wird lieber der Lächerlichkeit preisgegeben als mit der nötigen Würde präsentiert."