Wie sein Vorgänger interessiert sich der Film laut Rochus Wolff nicht für komplexe Charaktere. "Alle Figuren bedienen bestimmte Stereotype, und die meisten von ihnen haben nur wenig Zeit, bevor sie mit Krallen, Zähnen und anderen außerirdischen Unfreundlichkeiten Bekanntschaft machen. ... [Das] führt allenfalls zu einigen Schreckmomenten und versperrt ansonsten die Sicht auf die eigentlichen Schauwerte des Films: den Splatter. Blut spritzt, Säure fliegt, Körper lösen sich rauchend in ihre Einzelteile auf. Um das Kinoerlebnis für zarter besaitete Seelen vollends unerträglich zu machen, haben sich Drehbuch und Produktionsdesigner für das Alien zudem noch eine neue, wirklich überflüssig eklige und geschmacklose Form der Fortpflanzung einfallen lassen."
David Kleingers findet den Paarungsversuch mißglückt. Eine Schar glück- und gesichtloser Mimen müssen sich "durch ein schematisches Szenario schleppen, welches eine Expedition auf die Suche nach historischen Artefakten in die Antarktis schickt. In einem Zauberwürfel-artigen Tempelbau unter dem ewigen Eis stößt die Gruppe nicht nur auf Aliens und Predatoren, die sich im Krieg befinden, sondern auch auf eklatante Erklärungsnot, spannungsfreie Dramaturgie und tödliche Langeweile."
Mathias Heybrock kann dem Film nichts angewinnen. "Der ganze Film macht den Eindruck, als sei der wesentliche Impuls zu seiner Realisierung aus der Lizenzabteilung von 20th Century Fox gekommen. ... In Bezug auf die Predator-Serie ist das nicht so schlimm: Die Filme sprühen nicht vor intelligenter Action. Für den Alien-Kosmos aber sind die Folgen gravierend. Von dem diskursiven und ästhetischen Reichtum der Saga, die sich um den Horror von Geburt und Mutterschaft dreht, ist hier nichts mehr zu spüren. Das ambivalente Verhältnis zwischen der weiblichen Hauptfigur und der Alien-Königin hat man gekippt."
Für Daniel Hermsdorf und Benjamin Heßler ist der Film nur der Anfang der Fortsetzung der Fortsetzung. Sie stellen einige Möglichkeiten vor.
Marin Majica sieht eine geschickte Verknüpfung der Motive beider Populär-Mythen.
Harald Fricke hat sich im Clash zweier Science-Fiction-Klassiker wiedergefunden. "Warum sollte man sich da lange bei der Handlung - Alien on Ice? - aufhalten, wo es doch vor allem auf Versteckspiele in schlecht beleuchteten Grabkammern voll mit tropfendem Acid-Schleim und reichlich Geballer hinausläuft? Die Schauspieler agieren fit for fun, die Dialoge sind im Sound von Coffee-Table-Magazinen für Freizeitarchäologen gehalten. So wartet man nur darauf, dass der eine oder die andere endlich zur Strecke gebracht wird. Danach kann man sich ohnehin viel besser auf den Showdown zwischen den Spezies from outer space konzentrieren."
Nach einem grandiösen Auftakt wuchs bei Jörg Gerle von Minute zu Minute "die Enttäuschung angesichts dessen, was den Produzenten dieser epischen Science-Fiction-Saga danach einfällt. Die Protagonisten, die zwischen die Fronten der Außerirdischen geraten, dienen nach einer kurzen Einführung nur noch als Kanonenfutter, was dazu führt, dass die ganze Besetzung blass und uninteressant bleibt. Die eigentlichen Hauptrollen sind ohnehin nicht menschlichen Blutes und gehören zu den tödlichsten Ausgeburten des Science-Fiction-Films. ... Neben dem wenig bewegenden Spiel der Darsteller sind die Kämpfe zwischen Aliens und Predatoren so wenig spektakulär und spannend, dass schon bald die Gedanken zu den weit schlichteren, dafür aber mit viel Herzblut und Sinn fürs Spektakel choreografierten Kämpfen zwischen Godzilla und den Monstern aus dem All abschweifen."