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AMERICAN SPLENDOR

AMERICAN SPLENDOR

Regie Shari Springer Berman
Robert Pulcini
Kinostart 2002
Genre Drama

Kritiken • AMERICAN SPLENDOR

30. Oktober 2004 | AMERICAN SPLENDOR • Kritik • Die Tageszeitung

Grandios ist der Film, meint Andreas Busche. "Berman und Pulcini vermischen Comic-Verfilmung, abgefilmten Comic, Animations-, Interviewfilm und Biopic zu einem angejazzten Porträt, das ebenso viele Facetten und Widersprüche aufweist, wie die Comic-Figur Harvey Pekar Zeichner hatte. AMERICAN SPLENDOR ist ebenso ein Film über die Problematik von Identifikationsmodellen wie über die Schwierigkeit, als kleine Aktenlaus ein Leben in Würde zu führen."

29. Oktober 2004 | AMERICAN SPLENDOR • Kritik • SPIEGEL

Rüdiger Sturm spricht mit Harvey Pekar über Superman, Krankheiten und seine Abneigung gegen George W. Bush.

28. Oktober 2004 | AMERICAN SPLENDOR • Kritik • Frankfurter Rundschau

AMERICAN SPLENDOR ist ein schrullige Meisterwerk, meint Holger Römers. Der Film behandelt "in ein paar knappen Szenen das Thema Einsamkeit mit solch einer lapidaren Prägnanz, dass es gar nicht anrührender sein könnte. Er sei, so heißt es einmal von Pekar, so einsam, dass er manchmal im Schlaf einen Körper neben sich spüre, wie ein Amputierter, der im Phantomschmerz seine fehlenden Gliedmaße spürt."

28. Oktober 2004 | AMERICAN SPLENDOR • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala ist AMERICAN SPLENDOR "komisch, rührend und cool. Das bringt Sauerstoff. Hinzu kommt, dass der echte Harvey Pekar, der aussieht wie ein kauziger älterer Bruder von Bruno Ganz, und irgendwann auch die echte Joyce Brabner auf dem Set rumsitzen und die entspannte Re-Inszenierung ihrer Siebziger- und Achtzigerjahre milde absegnen. So wirkt dieser perfekt konstruierte und instrumentierte Film mitunter wie ein spontanes Home Movie - und nur ganz selten, wenn das Geschehen denn doch ein bisschen geschwätzig werden will, kommt er an die Grenzen seiner dem Comic verpflichteten Lakonie."

27. Oktober 2004 | AMERICAN SPLENDOR • Kritik • SPIEGEL Online

Birgit Glombitza bescheinigt dem Film viel Humor und noch mehr Melancholie. "Shari Springer Berman und Robert Pulcini, die zuvor ausschließlich Dokumentarfilme gedreht haben, dichten mit ihrem Spielfilmdebüt Pekars Biopics ein weiteres Lebensbild hinzu. Ihr Film zeichnet den schlurfigen Erzählrhythmus des Comic-Helden liebevoll nach und verzichtet dabei auf Gagparaden und andere Anbiederung an eine eingeschworene Fangemeinde. Ob Strips zu bewegten Bilder werden oder eine Einstellung zur Comic-Szene gefriert: Die Verzahnung aus lebender und gezeichneter Legende gelingt so elegant und leichthändig, dass die Übergänge von Ersponnenem und Erlebtem im Belanglosen verschwimmen."

2004 | AMERICAN SPLENDOR • Kritik • film-dienst 22/2004

Die seltsamen Charaktere machen den Reiz des Films aus, findet Sascha Koebner. "Die Verquickung von Realität und Fiktion, von gesprochener Anekdote und inszenierter Szene, ist dabei eine Parallelität zu den Comics. Wenn der reale Harvey in einem Zwischenschnitt in einem weißen Studio sitzt und um Abgrenzung gegenüber dem ihn spielenden Schauspieler bemüht ist ("Hier sieht man den Typen, der mich spielt. Er sieht zwar nicht aus wie ich, aber sei's drum"), geschieht dies vielleicht auch deshalb, weil der gespielte Harvey so nah am Original ist, dass es ihm selbst unheimlich wird. Und wenn am Schluss seine Pensionierung im Krankenhaus gefeiert wird, dann nicht als gespielte Szene - es ist die echte Feier mit dem echten Harvey."

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