Inhalt • SEHNSÜCHTIG
Matthew hat in der Tänzerin Lisa seine große Liebe gefunden. Er gesteht ihr, dass er für immer mit ihr zusammenleben möchte. Am nächsten Tag ist Lisa verschwunden. Zwei Jahre später, bei einem Geschäftsessen in einem angesagten Restaurant: Plötzlich glaubt er in einem jungen blonden Mädchen, das überhastet aus dem Lokal stürzt, Lisa wiederzuerkennen. Von einer verzweifelten Hoffnung getrieben, nimmt er noch einmal die Suche nach ihr auf. Dabei trifft er auf eine geheimnisvolle Unbekannte, die vorgibt ihm helfen zu wollen. Er riskiert alles, setzt alles in den beiden letzten Jahren Erreichte aufs Spiel.
Kritik • SEHNSÜCHTIG • 25. Oktober 2004 • Tageszeitung
Marco Stahlhut gibt einen Tip: "Wer unkonzentriert ist oder zum falschen Zeitpunkt Matt folgend die Toilette aufsucht, könnte bis zum Ende des Films verloren sein. ... Man weiß nicht, was merkwürdiger ist: dass Regisseur Paul McGuigan jede einzelne Einstellung des Originals von Gilles Mimouni beinahe durchgehend nachgefilmt hat oder dass er ausgerechnet das Ende mit einer Entschlossenheit zu einem Happy End umbiegt, die etwas Gewaltsames hat. Nur wozu? Zuschauer mit durch Hollywood geprägten Sehgewohnheiten werden bei "Sehnsüchtig" abschalten, bevor sie durch das Hollywood Ending versöhnt werden könnten. Für die anderen fügt dieses Ende den Ungereimtheiten des Originals bloß weitere auf formaler Ebene hinzu."