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POPPITZ

POPPITZ

Regie Harald Sicheritz

Kritiken • POPPITZ

25. Oktober 2004 | POPPITZ • Kritik • Junge Welt

Nino Ketschagmadse nennt POPPITZ einen zynischen, ansatzweise satirischen Film. Er "geht aber weit über alle "Piefke"-Klischees hinaus. Selbst die besseren Polt- oder Loriot-Filme könnten sich Scheiben abschneiden, würden die Szenen nicht immer ins Klamaukhafte abrutschen. ... Die subjektive Erzählweise macht den Zuschauer zum Verbündeten. Immer wieder »spult« die Gesellschaftssatire in der Handlung zurück und setzt mit völlig anderen Reaktionen der Figuren fort. Dennoch oder deswegen wirken die Szenen oft echt und irgendwie beängstigend."

21. Oktober 2004 | POPPITZ • Kritik • Berliner Zeitung

Es gibt nichts zu lachen in POPPITZ, meint Tobias Lehmkuhl. "Der Großteil der Energie dieses Films verpufft nämlich bei dem Versuch, witzig oder gar satirisch so genannte Cluburlauber beim Urlauben darzustellen. Alle Anstrengung in diese Richtung aber endet im Klischee ... Das allerdümmste Klischee aber wird am breitesten ausgewalzt: Die angeblichen Aversionen zwischen Deutschen und Österreichern."

21. Oktober 2004 | POPPITZ • Kritik • Neues Deutschland

Für Alexandra Exter ist der Film "mal zum Lachen und mal zum Weinen, eine Irrealsatire in postmodern buntgemusterten Urlaubsklamotten, derb, laut und voller genüsslich breitgetretener Vorurteile."

2004 | POPPITZ • Kritik • film-dienst 21/2004

Der Film ist "ganz zugeschnitten auf Düringers rohe, volkstümliche Ausdruckskraft", meint Stefan Volk. "Spröder Charme und Schmäh erwachsen aus dem Kunstgriff, die Satire auf den Pauschalurlaub durch die Perspektive eines verstörten Antihelden zu filtern, den es ängstigt, dass Menschen Kinder großziehen und wählen dürfen. Solche bitterbösen Statements werden verträglich, weil derjenige, der sie ausspricht, selbst dazugehört. Gesellschaftssatire präsentiert sich als liebenswerte Selbstironie. Doch dadurch verliert sie auch an Schlagkraft und Griffigkeit. Am Ende verflüchtigt sich die Insel zur schwammigen Illusion, und der Film bleibt limitiert auf die gleichwohl amüsante Selbstzurschaustellung des Durchschnittsbürgers."

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