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HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE

HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE

Regie Heinz Peter Schwerfel

Kritiken • HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE

26. Mai 2005 | HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE • Kritik • Die Tageszeitung

Die Leser des Autors kommen lau Wilfried Hippen voll auf ihre Kosten. "Der Film ist rekordverdächtig: Ich zumindest habe noch nie so viele von der Kamera umschmeichelte Buchrücken auf einer Leinwand gesehen. ... Denn viel mehr als solch eine Bebilderung leistet Schwerfel hier nicht. Er versucht erst gar nicht, optische Kontrapunkte zu den literarischen Virtuositäten zu finden, und so entsteht ein irritierendes Ungleichgewicht zwischen Bild und Ton, zwischen Form und Inhalt. ... Dafür ist er gründlich. Man erfährt viel über Cees Nooteboom, der sehr sympathisch in fast druckreifem Deutsch mal plaudert und mal philosophiert, und genauso klug und geschliffen sind auch die Gespräche mit seinen Freunden und Kollegen."

10. Dezember 2004 | HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE • Kritik • Berliner Zeitung

Sabine Vogel hat einen elegischer Dokumentarfilm gesehen. "Keine Leidenschaft, kein Kummer, keine Tragik, stattdessen das leicht wehmütige Schauen, Beobachten, Beschreiben. Müde Lieder, sanfter Verfall, große Schönheit, hier zögert Europa den Abschied von sich selbst hinaus... Man könnte meinen, der Film versuche die freiwillige Heimatlosigkeit des 'Pilgerers des Verlustes', noch zu übertreffen. Statt die Bewegungen des Reisens mit bewegten Bilder zu illustrieren, fließt die Zeit selbst träge und unaufhaltsam davon. Ein Blick zurück auf die Bücherwand in einem der vielen Wohnzimmer, eine seichte Welle spült heran und wieder hinweg."

10. Dezember 2004 | HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur hat die Dokumentation mit dem Auge eines Schriftstellers gedreht, findet Rolf Brockschmidt. "Der Film rückt behutsam die Romane und Reiseerzählungen Nootebooms in den Mittelpunkt, lässt den Autor selbst und seine Freunde in Frankreich, Deutschland und Ungarn zu Wort kommen. HOTEL NOOTEBOOM versteht sich als Film zu Nootebooms Büchern: Er stiehlt dem Leser nicht die Bilder, die er beim Lesen gewonnen hat. Und er gibt den Texten Raum und Zeit. Die Kamera bildet das Gelesene ab - und wenn ein Text zu seinem Ende gekommen ist, wirkt er in einer stillen Sequenz nach. Nooteboom habe Maleraugen im Kopf eines Schriftstellers, sagte der Maler Max Neumann einmal."

2004 | HOTEL NOOTEBOOM - EINE BILDERREISE INS LAND DER WORTE • Kritik • film-dienst 21/2004

Reinhard Lüke hat die ie Intention des Filmemachers ausgemacht, "dem Wort einen dem Bild gleichwertigen Rang zuzuweisen. ... Insgesamt bleibt der Film mit seinem ausgeklügelten Ton-Design aus Musik und allerlei Sounds vor allem für eingefleischte Nooteboom-Fans ein Muss; und (nur) sie werden es vermutlich von ganzem Herzen begrüßen, dass diese Fernsehproduktion auch den Genuss einer Kinoauswertung erfährt."

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