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THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG

THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG

Regie Tod Williams

Kritiken • THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG

23. Oktober 2004 | THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG • Kritik • Die Tageszeitung

Dirk Knipphals empfiehlt, das Genre des Trennungsfilms einzuführen. Für die Kritiker sind die Schauspieler phantastisch. "Jeff Bridges läuft als Mr. Cole stellenweise wie eine Künstlerkarikatur durch den Film, barfuß und mit Strohhut seinen Aktmodellen hinterhersteigend. Einerseits weiß er diese Momente bis zur grotesken Bohemeparodie zu steigern, andererseits aber auch so auszutarieren, dass er seine Tochter nachts immer noch glaubhaft zu trösten versteht. Vor allem an dieser Figur sieht man, dass man es mit einer Verfilmung eines Romans von John Irving zu tun hat - dass es zur Lebensweisheit gehört, die tragikomischen Momente seiner selbst wahrzunehmen, davon erzählt diese Figur."

21. Oktober 2004 | THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Wolfgang Fuhrmann ist wegen der Leistungen der Hauptdarsteller begeistert. "Jeff Bridges als das versoffene und verlogene und doch auf traurige Weise liebenswerte Ego-Monster; Kim Basinger, die von einem Jungen begehrt wird, der sie nur zu sehr an ihre eigenen Söhne erinnert; Jon Foster, der in diesem Sommer einen Bildungsroman der eigenen Art durchlebt, und die fast unheimlich begabte Elle Fanning - sie und die ebenso sicher besetzten Nebenrollen tragen dazu bei, dass dieser Film zielsicher zwischen Komödie und Melodram, zwischen Melancholie und Groteske seinen Weg findet."

21. Oktober 2004 | THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Endlich ist Jeff Bridges in einem Film zu sehen, der seiner stillen Größe gerecht wird, meint Frank Noack. THE DOOR IN THE FLOOR "ist ein zärtlicher, komischer, trauriger Film über das Schreiben. Nur schade, dass die Frauenfiguren schlecht wegkommen. ... THE DOOR IN THE FLOOR ist ein Film mit begrenzt männlicher Perspektive. Doch da er von einem Meister-Lehrling-Verhältnis handelt, kann man ihm das schlecht vorwerfen."

21. Oktober 2004 | THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Gerhard Midding schätzt die Literaturverfilmung. Der Regisseur "hat einen sprachverliebten Film daraus gemacht, in dem jede der Hauptfiguren auch durch die Art gezeichnet wird, in der sie Geschichten erzählt, und dem die Stille vor allem als Nachklang dient für die geschliffenen (und aus dem Mund des Schriftstellers Ted gedrechselt klingenden) Dialoge. ... Williams vertraut sich zwar der inneren Logik der skurrilen Figuren an, setzt die Spätfolgen des Traumas jedoch mit aller gebotenen Diskretion in Szene. Terry Staceys Kamera taucht sie in ein Spektrum gedämpfter Farben, das kaum helle Akzente zulässt. Das Cinemascopeformat setzen Williams und Stacey gescheit als Spielfeld der Leere und Entfremdung ein, behutsam lenken sie den Blick des Zuschauers. In einem derart gediegenen Erzählgestus kann sich die Vielschichtigkeit der Figurenzeichnung entsprechend ungestört einnisten."

2004 | THE DOOR IN THE FLOOR - DIE TüR DER VERSUCHUNG • Kritik • film-dienst 21/2004

Holger Römers erscheint das Ganze nicht ganz ergiebig. "Aus scheinbar en passant gesprochenen Dialogsätzen und sparsamen visuellen Akzenten ergibt sich ganz allmählich das traurige Bild einer Liebe, die von den langen Schatten einer traumatischen Vergangenheit erdrückt worden ist. ... Trotz der abrupten Tonwechsel steuert die Handlung zwar beharrlich auf die Klärung des zentralen Geheimnisses zu, das in den Todesumständen der Söhne besteht; wie man von Ted gelernt hat, manipulieren Geschichtenerzähler ihr Publikum aber nicht zuletzt dadurch, dass sie in dessen Köpfen durch die besagten spezifischen Details bestimmte Bilder entstehen lassen. Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass in der Rückblende, die zuletzt den Unfallhergang illustriert, ein sehr spezifisches Detail von Teds verbaler Beschreibung auffallend abweicht."

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