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DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG

DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG

Regie Paul Greengrass

Kritiken • DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG

21. Oktober 2004 | DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Daß Franka Potente nur drei Sätze sagen darf, findet Bodo Mrozek nicht schön. "DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG kommt schnell zur Sache, rasanter und intelligenter als ihr erster Teil. Mit dem ging es einem ein bisschen wie seinem Protagonisten: irgendwie kam einem alles seltsam bekannt vor, man wusste nur nicht so genau woher. Wer aber über ein langes Gedächtnis oder eine gut sortierte Videothek verfügt, erinnerte sich."

21. Oktober 2004 | DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG • Kritik • Die Tageszeitung

Für Andreas Busche hängt die Hauptfigur seltsam zwischen den Epochen. "Jason Bourne wird in DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG gleich zur doppelt tragischen Figur. Nach dem Verlust des Gedächtnisses muss er auch noch den Verlust seiner Freundin erleben. Bournes Tragik zieht jedoch keine politischen Konsequenzen nach sich. Die Chance einer kritischen Selbstreflexion umgeht der Film geschickt. Am Ende steckte nur ein anderer Maulwurf hinter der Verschwörung, und der Apparat hat sich erfolgreich selbst gereinigt."

21. Oktober 2004 | DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG • Kritik • Neues Deutschland

Für Caroline M. Buck ist die CIA ein Privatverein. "Politische Stellungnahme ist in DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG nur insoweit gefragt, als die US-amerikanische CIA als ein Geheimdienst voller Privatinteressen erscheint, mit der modernsten Technologie operierend, aber alles andere als effizient, wenn es darum geht, Eigenmächtigkeiten innerhalb der eigenen Reihen aufzuspüren. Was die Filme frei nach den Romanen von Robert Ludlum allerdings nicht daran hindert, CIA-Oberen unwidersprochenen Zugang zu Berliner und Moskauer Tatorten gleichermaßen einzuräumen."

16. Oktober 2004 | DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Für Bert Rebhandl ist der Film "ein Reißer, in dem es nicht wirklich um etwas geht. Gute Agententhriller sind auf vertrackte Weise zeitgenössisch: Sie arbeiten eine Angst durch oder ein Unbehagen; in erster Linie ist jener Ort in der Gesellschaft herauszufinden, an dem es um etwas geht. DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG hingegen ist ein Film ohne Unbewusstes; alles liegt plan zu Tage. Matt Damon ist ein Killer ohne entsprechenden Instinkt - ein Widerspruch, der Paul Greengrass nicht interessiert, weil er nur an der Choreografie arbeitet."

Oktober 2004 | DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG • Kritik • arte-tv

Für Martin Rosefeldt ist der Berliner Agenten-Thriller der 50er und 60er Jahre wiederauferstanden.

2004 | DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG • Kritik • film-dienst 21/2004

DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG ist "eine sehr solide Aneinanderreihung von Verfolgungsszenen", meint Holger Römers. "Nicht nur in dieser aufwändigen Verfolgungssequenz sind Kamera und Montage technisch und ästhetisch ganz 'en vogue', wobei eine neue Apparatur eingesetzt wurde, die es der Kamera erlaubt, noch unbeschränkter ins furiose Geschehen einzutauchen. Diesen Effekt unterstreichen Stakkato- Schnitte, die mit erfreulichem Gespür für Rhythmus gesetzt sind. Trotzdem wünscht man sich, dass der Film auch formal in gewisser Hinsicht so altmodisch wäre, wie es sein Stoff punktuell ist. Dass eine Verfolgungsjagd filmästhetisch auf der Höhe der Zeit ist, heißt nämlich auch hier, dass die Filmemacher gar nicht mehr beabsichtigen, dem Publikum einen Überblick über den rasanten Ablauf zu vermitteln."

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