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OWNING MAHOWNY

OWNING MAHOWNY

Regie Richard Kwietniowski

Kritiken • OWNING MAHOWNY

08. Oktober 2004 | OWNING MAHOWNY • Kritik • Der Freitag

Für Matthias Dell brilliert der Schauspieler Philip Seymour Hoffman als trauriger Spieler. "Hoffman ist nicht nur nett (wie in MAGNOLIA) oder nur fies (wie in PUNCH DRUNK LOVE) und auch nicht der abgründige Biedermann (wie in HAPPINESS), sondern eine tragische Gestalt, die ihre Tragödie verschweigt. Ein Getriebener ohne Mission, ein Kleinbürger noch im Reich des Glamour. Es gibt kein Doppelleben bei Dan Mahowny, wie gleich am Anfang klar gestellt wird, es gibt nur den immer gleichen Minimalismus des Verhuschten."

07. Oktober 2004 | OWNING MAHOWNY • Kritik • Frankfurter Rundschau

In dem lakonisch-unterkühlten Drama sieht Birgit Roschy das Psychogramm eines Spielers. "Philipp Seymour Hoffman - der sonst in Filmen wie UND DANN KAM POLLY oder MAGNOLIA den Stars die Show stiehlt -, legt soviel Wahrheit in seine Darstellung des vor Verlangen und Selbsthass still implodierenden Zockers und stattet den dicklichen, etwas abwesend wirkenden Biedermann mit winzigen nervösen Gesten und fliehenden Blicken aus."

07. Oktober 2004 | OWNING MAHOWNY • Kritik • Die Tageszeitung

Der Darsteller Philip Seymour Hoffman ist für Dietmar Kammerer "einer der Schauspieler, die vor allem in Nebenrollen, als Kontrast, Korrektiv oder ärgerliches Hindernis für die zentrale Figur ihre ganze Wirkung entfalten können. ... Ausgewaschenes Grün und Grau durchziehen die Bilder, Kwietniowski inszeniert den Film nach dem Farbschema der Dollarnote. Das Casino und das Kreditinstitut sind zwei komplementäre Welten, die Räume sind geschlossen, damit man sie besser überwachen kann, und über Geld wird am allerwenigsten geredet. Am Ende gewinnt immer die Bank."

2004 | OWNING MAHOWNY • Kritik • film-dienst 20/2004

Für Hans Jörg Marsilius inszeniert der Regisseur den Untergang des Spielers "als schleichenden Prozess, wobei er auf spektakuläre Zuspitzungen (abgesehen von Dans großer Serie) verzichtet. Mit lakonischen Einstellungen und dem Blick für groteske und witzige Details lässt er an einem wahren Drama teilhaben, das er geschickt in das Gewand einer subtilen Tragikomödie kleidet. In geistreichen Dialogen und visuellen Anspielungen setzt der Film die nur auf den ersten Blick gegensätzlichen Bereiche von Finanzwelt und Spielcasino ironisch in Beziehung."

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