Inhalt • MULHOLLAND DRIVE - STRASSE DER FINSTERNIS
Nach einem Autounfall auf dem Mulholland Drive taumelt die einzige Überlebende durch Los Angeles und findet Unterschlupf in einem unbewohnten Appartment. Bereits am nächsten Tag zieht Betty ein, eine junge Frau, die in Hollywood Kariere als Schauspielerin machen möchte. Gemeinsam versuchen sie die Identität der geheimnissvollen Schwarzhaarigen, die sich seit ihrem Unfall an nichts mehr erinnern kann, herauszufinden.
Kritik • MULHOLLAND DRIVE - STRASSE DER FINSTERNIS • 25. Mai 2005 • Die Zeit
Merten Worthmann ist ein Fan von David Lynch. "MULHOLLAND DRIVE, Lynchs bisher letztes Werk (und eines seiner besten), folgt zu einem guten Teil den verzweifelten Vorspiegelungen eines ausgerasteten Bewusstseins. Im Grunde ist der ganze Film eine finstere Hommage an die Einbildungskraft. Von ihr lebt das Kino. Von ihr zehren die Leidenschaften. Sie stiftet zur Liebe an und zum Verbrechen. Und Lynch nimmt sie ernst wie kaum ein anderer Regisseur. Er richtet sogar seine Regie an ihren Kapriolen aus und verkauft den Ritt auf dieser unberechenbaren Geisterbahn als Realität. ... Schließlich verschwindet der Film auf faszinierende Weise in sich selbst wie in einem schwarzen Loch. Zurück bleiben das Staunen, der Zauber. Die Essenzen des Kinos. Lynch liefert sie in seltener Reinheit."