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MEMORIA DEL SAQUEO - CHRONIK EINER PLÜNDERUNG

MEMORIA DEL SAQUEO - CHRONIK EINER PLÜNDERUNG
Regie Fernando E. Solanas

Inhalt • MEMORIA DEL SAQUEO - CHRONIK EINER PLÜNDERUNG

Der Film bietet ein Protokoll der zwei Jahrzehnte dauernden sozioökonomischen und politischen Entwicklung, die zur schwersten Wirtschaftskrise in der Geschichte Argentiniens geführt hat. Im Zentrum der Kritik stehen die Folgen von neoliberaler Politik und Globalisierung. Mit Hilfe von Archivmaterial sowie zahlreichen Interviews mit Experten und Menschen auf der Straße thematisiert der Film Korruption und Verschwendung öffentlicher Gelder. Er setzt bei den Volksaufständen in Argentinien vom Dezember 2001 an, um zurückzublenden auf die Geschichte, die das reiche Land ruiniert hat, und um aufzuzeigen, wie die Welt jener Globalisierer funktioniert, die einzig an der kurzfristigen Gewinnmaximierung für sich interessiert sind.

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Crew • MEMORIA DEL SAQUEO - CHRONIK EINER PLÜNDERUNG

Regie: Fernando E. Solanas

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Kritik • MEMORIA DEL SAQUEO - CHRONIK EINER PLÜNDERUNG • 16. Oktober 2004 • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer sieht in dem Film die Vorgeschichte zum argentinischen Staatsbankrott. "Der Film ist ein Protokoll der sozioökonomischen und politischen Entwicklungen des Landes über zwei Jahrzehnte. ... Statt auf medienwirksame Tumulte oder auf Politikeransprachen blickt Solanas hinter die Kulissen: Er zeigt uns die Leere dieser Kulissen. Immer wieder fährt die Kamera durch die menschenleeren Räume, Gänge und Vorhallen der Macht, etwa des Präsidentenpalastes, wo dicke Teppiche jedes Wort dämpfen. Abwesend sind in diesen Bildern die Mächtigen selbst. ... Solanas, der selbst vier Jahre als Abgeordneter im argentinischen Parlament saß und nur mit Glück ein Attentat überlebte, spricht deutliche Worte und nennt die Namen der Verantwortlichen. Leider drohen die radikale Rhetorik von "Mafiokratie" und "sozialem Genozid" sowie der Vergleich der Demokratie mit den schlimmsten Zeiten der Militärdiktatur zuweilen eine präzise Analyse der Verhältnisse zu ersetzen. Dennoch hat Solanas ein beeindruckendes filmisches Statement zur politische Lage seines Landes geschaffen."

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