RESIDENT EVIL: APOCALYPSE

film-zeit Film: RESIDENT EVIL: APOCALYPSE
Regie Alexander Witt

Inhalt • RESIDENT EVIL: APOCALYPSE

Das tödliche Virus hat sich über Raccoon City ausgebreitet. Alice, von der mächtigen Umbrella Corporation für ein biogenetisches Experiment missbraucht, hat durch die Genmanipulation übernatürliche Kräfte entwickelt: ihre Sinne sind geschärft, ihre körperliche Gewandtheit optimiert. Diese Eigenschaften - und einiges mehr - wird sie benötigen, um in der verwüsteten Stadt überleben zu können. Sie ist jedoch nicht allein. Jill Valentine, ein kürzlich degradiertes Mitglied der Umbrella Corporation-Spezialeinheit S.T.A.R.S., schließt sich ihr an. Gemeinsam versuchen sie aus der "Stadt des Todes" zu fliehen, bevor Major Cain diese mit Hilfe von biochemischen Waffen endgültig auslöschen will. Zusammen mit dem Soldaten Oliveira und drei anderen Überlebenden erkämpfen sie sich ihren Weg durch die unnachgiebigen Angriffe der ausgehungerten Untoten ...

Kritiken • RESIDENT EVIL: APOCALYPSE

28. September 2004 | Kritik • Süddeutsche Zeitung

Tobias Kniebe hat einen "ziemlich klassischen Zombiefilm mit einem Massaker an Redundanz und einem Untoten im Winterschlaf" gesehen. "Obwohl sehr viele Menschen, ehemalige Menschen und sonstige Mutanten abgeschlachtet werden, ist der Film vor allem ein Massaker der Redundanz: Es gibt harte Soldaten und superharte Soldaten. Es gibt Kampf-Amazonen und superharte Kampf-Amazonen. Es gibt Kanonen und Superkanonen. Und die Urszene des Genres, in der ein bisher Gesunder vom Zombie gebissen wird, auf Nachfrage versichert, es gehe ihm blendend, und sich dann doch plötzlich in eine mordlüsterne Bestie verwandelt - die müssen wir mindestens dreimal über uns ergehen lassen."

23. September 2004 | Kritik • Die Tageszeitung

Harald Peters findet nicht viel Gutes an dem Film. "Der zuständige Tonmann hat seine Arbeit also zufrieden stellend erledigt, leider war er in dieser Hinsicht der Einzige des Teams. Kostüme, Licht, Kamera, Schnitt und Spezialeffekte sind eine Katastrophe, die Darsteller eine Zumutung. ... Nichts in diesem Film hat ansatzweise Sinn, keine der unzähligen Sinnlosigkeiten macht auch nur halbwegs Spaß."

23. September 2004 | Kritik • Die Welt

Bodo Traber kann nur feststellen, daß die Fortsetung nichts gebracht hat. "Tatsächlich ist mit der Ausweitung des Schauplatzes und der Aufsplitterung der Handlung die klaustrophobische Atmosphäre des Originals ebenso verloren gegangen wie jede Dramaturgie. Ohne Struktur und Verstand springt der Film zwischen Episoden umher und führt Figuren ein, nur um sie sofort wieder abzumurksen."

23. September 2004 | Kritik • Der Stern

Für Claudia Fudeus ist RESIDENT EVIL: APOCALYPSE "kein poetischer Autorenfilm. Dieser Film will so explosiv, böse und apokalyptisch wie sein Titel sein. ... Und auch die Charaktere entsprechen einem Kinospektakel dieser Art: Frauen in Miniaturoutfits, weil gerade eine 'rätselhafte Hitzewelle' herrscht. Bedrohlich aussehende männliche Muskelpakete, die trotz Hitzewelle schwere Kampfmontur tragen. Die obligatorische Tussi, deren Flucht in Stöckelschuhen und Angst vor Schusswaffen gleich klar macht, dass sie den Abend nicht überleben wird."

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