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KING KONG

KING KONG

Regie Peter Jackson
Kinostart 15.12.2005

Kritiken • KING KONG

16. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Freitag

Laut Georg Seeßlen zeigt KING KONG einen bezeichnenden Wandel im Monster Movie-Genre. "Im neuen King Kong stellt die Traumfabrik noch einmal ihren Reichtum aus, in seltsamer Melancholie bei genauerem Hinsehen. Die Besetzung, Naomi Watts als weiße Frau, Jack Black als leicht übergewichtiger besessener Filmemacher (portraitiert er den auch nicht unbesessenen Regisseur Peter Jackson? Nicht wirklich) und Adrien Brody als New Yorker Autor lässt nicht ans Klischee denken. Nicht nur weil sie wirklich spielen können und in diesem Drei-Stunden-Film auch Gelegenheit haben, es zu zeigen, sondern auch, weil alle drei schon ihre Erzählungen aus anderen Teilen der populären Mythologie mitbringen."

16. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Spiegel

Laut Daniel Haas sollen die Studiobosse lernen, wie man auf grandiose Art bescheiden bleibt. "Wenn der Blockbuster auf der großen Leinwand überleben will, muss er wie Jacksons Film Großes wollen, ohne maßlos zu sein; sein Prinzip auf die Spitze treiben und dabei gleichzeitig mit Witz konterkarieren. Der Übertrumpfungswahn hat ausgespielt: Es gibt schließlich immer einen noch größeren Jäger, der einem das kostbarste aller Beutestücke streitig machen will - das Publikum."

15. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Volker Mazassek hat sich von der Überwältigungsmaschinerie überwältigen lassen. "Natürlich ist der pompöse, über drei Stunden lange Film in erster Linie Event-Kino, ein Spektakel, bei dem Jackson den Zuschauer ständig wie ein Zirkusdirektor in Erstaunen versetzen will. Aber es gibt auch einen emotionalen Kern, der die überlange Geschichte zusammenhält - die Beziehung zwischen King Kong und der weißen Frau. So seltsam es klingt: Der Riesenaffe und die Schöne sind ein überzeugendes Paar. Ihre Anziehung beruht auf Seelenverwandtschaft."

15. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Berliner Zeitung

Schauspieler Jack Black über seine Rolle als Regisseur in "King Kong"

14. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz beschäftigt sich mit dem XXL-Chromosom bei KING KONG.

14. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Junge Welt

Für Peer Schmitt ist KING KONG ein Kind der Krise. "Allen KING KONG-Verfilmungen aber ist ein Subtext der Rassifizierung gemeinsam ... Jackson war sich sehr wohl bewußt, daß für seinen Film das Bild des 'Eingeborenen', wie es noch das Original lieferte, (politisch) unmöglich geworden ist. Deshalb die verzweifelte Verschiebung in Richtung Zombie. Seine Version von Joseph Conrads 'the horror, the horror'. Er hat noch eine weitere Versicherung gegen mögliche Rassismusvorwürfe in seinen Film eingebaut: einen schwarzen Weisen, Mitglied der Schiffsbesatzung, die die Filmcrew auf der Suche nach Kong zu dessen Insel führt."

14. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Andreas Maurer sah eine spektakuläre Wiederbelebung des KING KONG. "Wie plastisch, wie wirklichkeitsnah diese Computerwelt nun anmutet, als die virtuelle Kamera samt einer Doppeldecker-Armada die zwei umkreist - wie irritierend. Denn während die Trickmeister von einst die perfekte Illusion einer (alb)traumhaften Wirkung unterordneten, verkennt Peter Jackson in seinem Technikglauben, dass Phantastik und Realismus ein ebenso problematisches Paar bilden wie Ann und Kong. Und doch - wenn der König der Wildnis, verwundet an Körper und Seele, hinab ins schimmernde Häusermeer stürzt, fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Diese Affenliebe ist die berührendste Hollywood-Lovestory seit TITANIC."

14. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • fluter.de

Jörg Buttgereit mag diesen liebevollen Größenwahn. "Peter Jackson hat mit KING KONG das Kino lieben gelernt. Das spürt man. Konsequent sentimental findet das Spektakel im Finale auf dem Empire State Building zur Ruhe. Im Sonnenaufgang verabschiedet sich das von Schüssen getroffene sanfte Biest von seiner geliebten Ann. Es ist vielleicht das schönste und rührendste Unhappy End der Filmgeschichte. Da weiß man endlich wieder, wofür man eigentlich ins Kino geht."

13. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal hat Peter Jackson mit KING KONG einen atemberaubenden Film geschaffen. "Wer Fantasy und Action an die Grenzen des Genre-Wachstums gekommen sah, muss sich nun von Jackson eines Besseren belehren lassen: Eine beklemmende Brontosaurier-Stampede lässt ahnen, welche Tricks dem Computer alle noch nicht entlockt wurden. Nebenbei eröffnet Jackson auch seinen Darstellern neue Erfahrungswelten: Die sensible Charakterdarstellerin Naomi Watts darf sich als scream queen austoben. Polanskis "Pianist" Adrien Brody überrascht in der Rolle des Drehbuchautors Jack Driscoll als romantischer Liebhaber; und Thomas Kretschmann, den Polanski neben Brody als guten Nazi besetzt hatte, ist ein ebenso appetitlicher wie waghalsiger Kapitän."

13. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Fricke hat einen neuen Method-Actor entdeckt: den Affen. KING KONG ist "größer, genauer, hysterischer, ironischer, dabei auch epischer erzählt. ... Nichts wird ausgespart, nichts bleibt der Einbildungskraft überlassen, jedes Bild muss den Betrachter physisch anspringen und mitreißen. In diesem Sinn wird auch die eher plumpe, ganz im Vertrauen auf den visuellen Kick mit Kong angelegte B-Movie-Story extrem konsequent und nach allen Regeln der Computertechnik zu Ende gesponnen. Wo damals ein im Stop-Motion-Verfahren bewegter Gummisaurier durchs Gebüsch wackelte, rasen nun ganze Brontosaurus-Horden aufs Publikum zu; wenn King Kong mit einem T. Rex ringt, wird jeder Biss und jede Bewegung so geschmeidig und lebensecht gefilmt wie in einem BBC-Feature; und wer Würmer, Spinnen oder Käfer von der Größe einer Regalwand mag, bekommt eine ganze Grube voller Superpower-Ungeziefer."

13. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Klassischer als der Klassiker nennt Daniel Kothenschulte das Remake. "Jacksons King Kong ist kein Remake, auch keine Fortsetzung sondern ein Museum für einen einzigen Film. Es ist ein kompletter Tempel mit klassizistischem Säulenentree, endlosen Fluren, marmornen Wänden und geöffneten Portalen, die alle nur in Richtung seines einzigen Schatzes weisen - der unvergessenen Filmsensation des Jahres 1933. ... Dass der alte Film genau genommen reichlich hölzern war, dass die legendären Animationen von Willis O'Brian längst nicht so gut waren wie die Stop-Motion-Tricks der früheren Stummfilmkünstler Ladislav Starevich und Charley Bowers, würde kein Fan zu sagen wagen. Jackson umhüllt diese Schwächen kunstvoll. Und wenn wir in seinem Kong-Museum den alten Film nicht mehr gefunden haben, so allein, weil er ihn komplett in seine idealisierte Replik hat einarbeiten können."

13. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Spiegel

Reichlich Show mit schönstem Schmalz sah Urs Jenny. "Es liegt eine zärtliche Ironie, fast wie ein Goldrand, über der Neuverfilmung, die Peter Jackson mit aller Verehrung und aller Leidenschaft dem legendären Horrorfilmklassiker gewidmet hat. ... Im Gegensatz zum alten King Kong, der sich gelegentlich auch einen zappelnden Menschen ins Maul stopft, lebt Jacksons neuer - ein Fall von Political Correctness auf zoologischem Gebiet - strikt vegetarisch. Diese Enthaltsamkeit nimmt dem Untier seine mythische Düsternis, weil nun nicht mehr plausibel ist, dass sich die Eingeborenen vor ihm fürchten und ihm Menschenopfer anbieten; was der Film dafür aber gewinnt, ist Herz."

12. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers hat sich mit der unglaublichen Karriere des Peter Jacksons beschäftigt.

11. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala behauptet: Der nie langweilige Film ist ein faszinierendes Spektakel - und die verrückteste Romanze der Welt. "Der monströse Urweltzoo, in dem die Helden wie zwergenhaft verwandelte Gullivers von Schrecken zu Schrecken taumeln, ist Kino wie zu seinen Anfangszeiten: eine großartige "Hereinspaziert!"-Jahrmarktssensation ... Noch einmal tobt sich hier, nur unwesentlich gereift und gemäßigt, der einstige Splatterfilmregisseur und Schreckens-Illusionist Jackson aus; nicht nur zu seinem eigenen Vergnügen."

10. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Tagesspiegel

Christoph Koch hat aus Anlaß des Remakes einige Zahlen zusammengestellt.

08. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz war bei der Europa-Premiere von KING KONG in Berlin dabei.

08. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad hörte bei der Pressekonferenz zu.

08. Dezember 2005 | KING KONG • Kritik • Die Zeit

Dieser KING KONG von Peter Jackson ist für Thomas E. Schmidt gigantisch, er ist technisch perfekt. "Man hatte irgendwie erwartet, dass sich der große Herr der Ringe-Mythenbeschwörer Peter Jackson eigene Gedanken zur Kong-Thematik macht. Es hätten ja auch amüsante sein können. Solche sind Jacksons Film leider nicht zu entnehmen, er verlässt sich ganz aufs Spektakuläre, auf die Überwältigung. ... nie waren die Urviecher im Dschungel so groß, so echt, so ekelig. Kein Kong hatte je einen besseren Abgang: schwups vom Dach und dann in Zeitlupe aufs Pflaster. Jacksons King Kong ist der beste nicht so gute Film, den man sehen muss. Hinterher dröhnt einem allerdings der Kopf, und das liegt nicht nur an der nervtötenden Musik. Es liegt auch daran, dass Jackson seine Geschichte nicht in den Griff bekommen hat, vielleicht auch nicht bekommen konnte."

29. Oktober 2005 | KING KONG • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Leber freut sich, daß der Schauspieler Thomas Kretschmann im Remake zu sehen sein wird.

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