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HELLBOY

HELLBOY

Regie Guillermo Del Toro
Kinostart 2004
Genre Fantasyfilm

Kritiken • HELLBOY

22. September 2004 | HELLBOY • Kritik • SPIEGEL Online

Rüdiger Sturm hat mit dem Hauptdarsteller Ron Perlman gesprochen.

17. September 2004 | HELLBOY • Kritik • SPIEGEL Online

Der Regisseur hat den Comic "als burleske Tragikomödie mit viel Sinn für Humor" verfilmt, meint Oliver Hüttmann. Die Geschichte "klingt reichlich krude und kauzig, ist aber dennoch ein köstlicher Spaß. ... Die alberne Kirmesatmosphäre der BATMAN-Reihe hat er nicht im Sinn, gleichzeitig reicht HELLBOY trotz effektvoller Actionszenen aber auch nicht an die digitale Eleganz von Sam Raimis SPIDER-MAN heran. Eher gemahnt del Toros charmant-groteske Comic-Verfilmung in Stil und Stimmung an Raimis frühe Filme wie TANZ DER TEUFEL."

16. September 2004 | HELLBOY • Kritik • film-dienst 19/2004

Jörg Gerle ist begeistert von William Hurt. "Ähnlich wie Ian McKellen in DER HERR DER RINGE ist Hurt die weise Vaterfigur des Films, deren Understatement der Rolle des Professors die nötige Glaubwürdigkeit und den Ernst verleiht, der nötig ist, um einer derartigen Fantasy-Geschichte Bodenhaftung zu geben." Außerdem dankt der Kritiker dem Regisseur; ihm ist "zu verdanken, dass der Film eine Seele bekommt, denn er verzichtet auf ausufernde Computeranimationen und bekennt sich zum Handwerk des Maskenbildens. Wenn die Bilder trotzdem einmal aus dem Computer kommen, sind sie dem HERR DER RINGE sehr nahe. Die größte Trumpfkarte ist jedoch der Superheld selbst: Ron Perlman ist nicht nur dank der Maske dem Comic-Original ausgesprochen ähnlich; auch vermag er sich persönlich derart zurückzunehmen, dass er mit seiner Figur nahezu verschmilzt."

16. September 2004 | HELLBOY • Kritik • Frankfurter Rundschau

Gerhard Midding hat etwas genauer auf den Regisseur geschaut. "Erneut trachtet nun Del Toro danach, die Grenze zwischen dem Monströsen und dem Menschlichen aufzulösen. Dabei besitzt er - wie etwa auch Tim Burton - die Versponnenheit und den Mut, Schönheit im Grotesken aufzuspüren. ... Im Kontext des Genrekinos stellt Del Toro einen rabiaten Erben Jean Renoirs dar, für den jede Kreatur ihre Gründe hat: Selbst den Bösewichten gesteht er in Hellboy einen gewissen infernalischen Idealismus zu. Sogar der Klischeefigur des fatal ignoranten FBI-Bürokraten, dem die Abteilung untersteht, wird am Ende milde Sympathie zuteil."

16. September 2004 | HELLBOY • Kritik • Die Tageszeitung

Jan Distelmeyer hat sich über das "Crossover der Genres, Stile und Filmfiguren" gefreut. "Auch Del Toro nimmt sich, was er braucht: einen sarkastischen Helden höllischen Ursprungs (angesiedelt irgendwo zwischen SHREK, Philip Marlowe und Jean Cocteaus BIEST), Horror-Elemente, eine romantische Liebesgeschichte, Superhelden-Tragik, MEN IN BLACK- Monsterhatz, INDIANA JONES-Archäologie und einiges mehr. ... All das wird in einer solchen Kürze und Lakonie erzählt, als ginge es um Selbstverständlichkeiten. Und genau darum geht es: um einen ungemein selbstbewussten Umgang mit der eigenen Geschichte, sei es nun die des Helden oder die des Kinos der Attraktionen."

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