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ZWEI BRÜDER

ZWEI BRÜDER

Regie Jean-Jacques Annaud

Kritiken • ZWEI BRÜDER

17. September 2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert spricht von einem "tränenreiches Familiendrama. ... die eigentlichen Stars sind die beiden Tiger. Die Kamera folgt ihnen durch die verwilderten Tempelanlagen von Angkor, holt zu atemberaubenden Totalen über die kambodschanische Dschungellandschaft aus und scheint immer enger mit den geschmeidigen Bewegungen der Raubkatzen zu verwachsen."

16. September 2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die Fabuliersucht ist mit dem Regisseur durchgegangen, meint Sascha Westphal. "Der märchenhafte Ton der Erzählung mag mit dem Blick auf die beiden Tiger - die sich übrigens sehr menschlich verhalten - gerechtfertigt sein, doch allen anderen Figuren des Films wird er in keiner Weise gerecht. ... Der Forscher Annaud hätte sich bei diesem Projekt über den Geschichtenerzähler hinwegsetzen sollen. Dann wäre aus ZWEI BRÜDER mit seinen sensationellen (Nah-)Aufnahmen eine der faszinierendsten Tierdokumentationen der letzten Jahre geworden."

16. September 2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Rüdiger Suchsland führt ein Interview mit dem Regisseur Jean-Jacques Annaud.

16. September 2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Birgit Roschy hat trotz der vielen Verzweigungen eine gute gebaute, bis zum Schluss spannende Geschichte gesehen, "in der zwar die menschlichen Charaktere manchmal wie Karikaturen daherkommen. Die Tierszenen sind dagegen zum Dahinschmelzen und wurden mit über 30 Tigern gedreht, denen die DV-Kamera dicht auf den Pelz rückte."

16. September 2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Peters hat seine Liebe zu Schmusekatzen wiederentdeckt. Großtaten haben Kameraleute und Tierdompteure vollbracht, dagegen fallen die Leistungen der menschlichen Darsteller ab. "Vielmehr ist dem Regisseur ein schöner Erwachsenenfilm für Kinder und ein schöner Kinderfilm für Erwachsene gelungen, der übrigens trotz bester Kritiken in den USA beim Publikum durchfiel, weil die Zuschauer es zutiefst missbilligten, dass Kumal und Sangha die Frechheit besitzen, weder zu singen noch zu sprechen."

16. September 2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • Die Tageszeitung

Cord Riechelmann hat mit dem Regisseur über den die Laute der Großkatzen, den Unterschied zwischen Zirkusdressur und Filmdreh und das Sozialleben der vermeintlichen Einzelgänger gesprochen.

2004 | ZWEI BRÜDER • Kritik • film-dienst 19/2004

Den Ansprüchen eines erwachsenen Zuschauers werden die menschlichen Figuren nur wenig gerecht, meint Sascha Koebner. "Dennoch trübt diese oberflächliche Zeichnung der menschlichen Rollen nicht das Vergnügen, das der Film bereitet. Die Tiger wirken in ihrer Emotionalität humaner als die Menschen. ... Freude, Trauer, Ärger und Angst lassen sich aus den Handlungen und Augen der Tiere lesen. Der stark kommentierende Charakter der Musik leitet in die spezifische Erzählweise des Films ein; prägnant definiert die Komposition, die später in den Hintergrund rückt, die Gefühlszustände der Tiere."

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