Inhalt • DER UNTERGANG
Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (Bruno Ganz) hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge (Alexandra Maria Lara), seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will.
Kritik • DER UNTERGANG • 15. September 2004 • Junge Welt
Markus Euskirchen sieht nur gute Nazis in dem Film. "Der blindeste Fleck liegt in der Darstellung des Grauens der Kämpfe um Berlin: Die Eroberung der Stadt erscheint als für die russische Seite unblutiges Unternehmen. Im Film wird Deutschland (=Volk+Herrschaft) im Moment der Niederlage gezeigt. Es ist schwach, wird angegriffen, zerstört. Ausgeblendet wird, wovon DER UNTERGANG die Konsequenz ist. ... Schließlich zeigt der Film keinen einzigen leidenden russischen Soldaten (die Rote Armee ist nur präsent durch den Granatendonner und als Sieger in der Schlußszene). Er zeigt nur deutsche Opfer; verstümmelt, erschossen, hungernd, kämpfend, verängstigt - Opfer in allen Varianten mit einer einzigen Gemeinsamkeit: Um im UNTERGANG eine Rolle zu spielen, müssen sie deutsch sein."