Inhalt • DER UNTERGANG
Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (Bruno Ganz) hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge (Alexandra Maria Lara), seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will.
Kritik • DER UNTERGANG • 16. September 2004 • Neues Deutschland
Gunnar Decker bereitet ein Film über Hitler Unbehagen. "Hirschbiegel und sein Hitler Bruno Ganz entdämonisieren den Diktator, das "Monster" Hitler. Und das ist dem Film nicht etwa vorzuwerfen, das ist seine Qualität. Vorzuwerfen ist Hirschbiegel und mehr noch Eichinger, dass sie das Kammerspiel "Hitlers letzte Tage im Bunker" nicht konsequent und nüchtern bis zu Ende durchspielen. Einen genialen Schauspieler, Bruno Ganz, hätten sie dazu gehabt. So aber macht Eichinger, was er mit allen seinen Filmen macht: Klein Hollywood, Hochglanz im Breitwandformat, in dem sich alles und nichts verläuft."