Inhalt • PALINDROME
Das 12jährige Mädchen Aviva Victor will unbedingt Mutter zu werden. Es gelingt ihr auch beinahe, wären da nicht ihre Eltern, die ihr im letzten Moment einen Strich durch die Rechnung machen. Aviva läuft von Zuhause weg, immer noch entschlossen, schwanger zu werden. Stattdessen landet sie in einer anderen Welt, die etwas unheimlich ist, in der sich aber seltsame Möglichkeiten auftun....
Kritik • PALINDROME • 14. April 2005 • Berliner Zeitung
Zahlreiche Irritationen haben sich bei Bert Rebhandl eingestellt. "PALINDROME ist - wie schon das Pädophilendrama HAPPINESS - ein Film mit prekären Identifikationsmustern. Allzu leicht könnte man sich über diese Welt der freaks erheben. Doch Solondz steht selbst mit sich im Konflikt: weil er einerseits eine offene, resonanzreiche Geschichte erfunden hat, die von tatsächlichen Nöten und Traumata handelt, und diese dann aber andererseits in eine Erzählkonstruktion steckt, die mit Gewalt an den Anfang zurückführt, der doch entschieden ein Aufbruch war: Aviva sind Viele. Die PALINDROME aber machen aus dieser Wahl eine bloße Selbsttäuschung."