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THE VILLAGE - DAS DORF

THE VILLAGE - DAS DORF

Regie M. Night Shyamalan

Kritiken • THE VILLAGE - DAS DORF

10. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte führt ein Interview mit dem Regisseur M. Night Shyamalan über die Stärke der Unschuldigen und die Wundermittel Michael Moores.

09. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Berliner Zeitung

Christian Aust führt ein Interview mit dem Schauspieler Adrien Brody.

09. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Michael Kohler ist der Film ein großartiger Versuch über die Angst. "Bei manchen Regisseuren ist die Allegorie eine wilde Bestie, die die Erzählung mit sich fortreißt und verschlingt. In The Village - Das Dorf streunt sie eher wie eine klug domestizierte Hauskatze durchs Bild. Man mag bei der Fabel des Films an die Varianten des amerikanischen Isolationismus denken, an die Eroberung des unberührten Westens oder Thoreaus romantischen Entwurf einer den Einklang mit der Natur suchenden Einsiedelei - und natürlich an die gegenwärtige homeland security und ihren Kampf gegen einen unsichtbaren Feind. Shyamalans Interesse reicht jedoch tiefer als jede politisch ausdeutbare Metaphorik: Sein Thema ist die Überwindung der Furcht in einer auf Furcht gegründeten Gesellschaft und die Erkenntnis, dass ein äußerer Feind nicht notwendig den inneren Frieden garantiert."

09. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Frankfurter Rundschau

Marin Majica will nicht viel verraten: "Die Szenerie mit rasselnd atmenden Wesen, die hinter Butzenfenstern vorbeihuschen und den kauzigen Dörflern wie dem Zuschauer einen ordentlichen Schauer einjagen, erinnert an die Romane H.P. Lovecrafts. Und auch in THE VILLAGE lauert unter der Oberfläche der Zivilisation ein grausiges Geheimnis. Welches? Um das zu erfahren, muss schon jeder selbst hinter den Vorhang sehen."

09. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Junge Welt

Für Andreas Hahn ist THE VILLAGE ein "als Horrorfilm getarnte Parabel über das gute alte unheimliche Amerika. ... Vermarktet wird THE VILLAGE als Horrorfilm. Die allegorische Intention ist jedoch zu offensichtlich, um ignoriert werden zu können. In Wirklichkeit - und das ist beileibe kein Widerspruch - ist es ein Film über verrückt gewordene Kommunitaristen in einem von Panik regierten Amerika. Kommunitaristen verteidigen ihren Frieden."

09. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Martin Schwickert hat der Film nachhaltige Wirkung, weit mehr als ein Schauermärchen. Ein Film, "den man mit nach Hause nimmt und nicht nach dem ersten Bier in der Kneipe vergessen hat. ... Mit THE VILLAGE entwirft Shyamalan eine düstere Erlebniswelt, die zurückführt ins Grimm'sche Märchengrauen. Farbgebung, Setting und Dialoge sind von bestechender Schlichtheit. Die Figuren kommunizieren in klarer, intensiver Diktion."

09. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • Die Tageszeitung

Für Guido Kirsten greift der Regisseur tief in die Trickkiste von Thriller- und Horror-Formaten. Der Regisseur "gibt so zu verstehen, dass ihm nie wirklich daran gelegen war, einen Genre-Film zu drehen. Dessen Konventionen und Tricks setzt er ganz bewusst ein, um auf die falsche Fährte zu führen. Die Geschichte, die Shyamalan erzählt, weitet sich so aus zu einer Parabel über ideologische Manipulation und die Effizienz der Angst als Instrument der Macht."

08. September 2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • SPIEGEL Online

Für David Kleingers beweist der Regisseur, daß das Grauen auf der Leinwand ohne grelle Effekte auskommt. "Virtuos platziert Shyamalan visuelle Widerhaken in seinen pastoralen Tableaus ... im doppelbödigen Spiel mit dem christlich-amerikanischen Fundamentalismus brillieren vor allem die jungen Hoffnungsträger: Joaquin Phoenix verströmt die somnambule Sexyness eines Rebellen auf Ritalin, während die großartige Bryce Dallas Howard - Tochter von Regisseur Ron Howard - in ihrem Spielfilmdebüt vor lauter kontrollierter Kraft förmlich zu vibrieren scheint. Am Ende gibt es dann noch die obligatorische Pointe. Sie sitzt maßgeschneidert, ist jedoch überflüssig. Denn letztlich unterstreicht sie nur jene düstere Erkenntnis, die Shyamalan seinen formidablen Village People ins Stammbuch geschrieben hat: Dass der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert ist."

2004 | THE VILLAGE - DAS DORF • Kritik • film-dienst 18/2004

René Classen sieht die Hand des Regisseurs; er "inszeniert mit puritanischer Strenge und Kargheit, duldet keine Abweichung vom inhaltlichen Konzept, das seinen Filmen ihre Form gibt." Allerdings hapert es mit der Liebe: "Das Problem des Films besteht leider darin, dass diese Liebe eher intellektuelles Konstrukt bleibt statt sich emotional mitzuteilen. Wunderschön erdacht und von den Hauptdarstellern Bryce Dallas Howard und Joaquin Phoenix tadellos dargestellt, bleiben die Gefühle der beiden füreinander trotzdem ziemlich abstrakt. Dies ist umso bedauerlicher, da ein wenig romantischer Überschwang die konzeptuelle Strenge des Films nicht zwangsläufig in Frage gestellt hätte."

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