Inhalt • MANN UNTER FEUER
Von der Vergangenheit beim Militär verfolgt, übernimmt der alkoholabhängige Ex-Marine Creasy einen äußerst riskanten Job: Als Bodyguard soll er Pita, die Tochter einer reichen Familie beschützen. In Mexiko nicht gerade ein leichter Job, denn täglich werden Kinder auf offener Straße entführt und die korrupte Polizei scheint machtlos. Anfänglich auf Distanz, entwickelt sich zwischen dem kleinen Mädchen und ihrem Leibwächter eine tiefgehende Freundschaft. Als das Schreckliche geschieht - Pita entführt wird und Creasy lebensgefährlich verletzt - schwört dieser Rache. Und nichts und niemand kann ihn aufhalten ...
Kritik • MANN UNTER FEUER • 30. September 2004 • Der Tagesspiegel
Julian Hanich hat das Problem des Films sofort erkannt: "Der Film verwendet viel Zeit für Sentimentalitäten, um alsdann in einem rasenden Affektkino den sorgsam aufgebauten Hass des Zuschauers abzuschöpfen. Denn als das Mädchen unvermeidlicherweise doch gekidnappt wird, darf der Betrachter live dabei sein, wie Creasy als Rächer stellvertretend zur Tat schreitet, sozusagen als personifizierter Todestrieb. ... Auch diesmal entfaltet er visuelles Spektakel, das den Film besser aussehen lässt als er ist. Aber Scott kann seine konservative Ideologie nicht hinter Jump Cuts und Farbspielereien verbergen. Und auch sein Staraufgebot - neben Washington Christopher Walken, Mickey Rourke und Marc Anthony - rettet ihn nicht."