Inhalt • VANITY FAIR
Becky Sharp ist in Londons Armenviertel aufgewachsen, doch zusammen mit ihrer Freundin Amelia erklimmt sie die soziale Leiter der feinen Gesellschaft. ALs Gouvernante beim exzentrischen Sir Pitt Crawley beginnt sie, heiratet schließlich den Sohn des Hauses. Als der in den Krieg zieht, ist Rebecca schon auf der nächsten Sprosse und macht dem Adeligen Marquis von Steyne schöne Augen. Doch wer hoch hinaus will, kann auch tief fallen ...
Kritik • VANITY FAIR • 31. März 2005 • Der Tagesspiegel
Daniela Sannwald glaubt, daß es sich um einen guten Filmstoff handelt, den die Regisseurin aber zu altmodisch inszeniert. "Mira Nair hat die Spieler im Casino wie Mode-Punks frisiert und angezogen, ihre Becky trägt meist sattes Rot (Skandalfarbe!), und während die Offiziersuniformen nach Operette aussehen, scheint der Blumenschmuck der Frauenfiguren einem Biedermeier-Gemälde zu entstammen. VANITY FAIR kreuzt indische Folklore, Thackeray und Popkultur - und setzt die Oberflächlichkeit und den kruden Materialismus der aufkommenden Bourgeoisie doch nur mäßig beglückend in Szene."