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HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE

HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE

Regie Edgar Reitz

Kritiken • HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE

16. Dezember 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Die Zeit

Thomas E. Schmidt führt ein Interview mit Edgar Reitz über die Suche nach dem Verlässlichen, in der Liebe, in der Kunst - und in Europa.

15. Dezember 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Junge Welt

In HEIMAT 3 schlagen sich gesellschaftliche Brüche im veränderten Heimatbegriff der Protagonisten nieder, meint Dirk Schneider.

15. Dezember 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Die Tageszeitung

Armin Pongs und Carmen Eller haben den Regisseur ebenfalls befragt.

15. Dezember 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Uwe Ebbinghausen hat der Regisseur erneut ein faszinierendes Fernseh-Epos geschaffen, das die deutsche Fernsehfilmlandschaft weit überragt.

11. Oktober 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Die Tageszeitung

Für Clemens Niedenthal scheitert der Regisseur mit seinem letzten HEIMAT-Film, "weil er keine Gelegenheit auslassen kann, noch das kleinste nationale Symbol zu einem Teil seiner Erzählung zu machen. ... Weshalb die CHRONIK EINER ZEITENWENDE gleich mit einem Missverständnis beginnt: Edgar Reitz und sein Mitautor Thomas Brussig begreifen den 9. November 1989 nicht als jenen buchstäblich exzentrischen, kaum greifbaren Moment, als der er damals in der westdeutschen Provinz tatsächlich angekommen ist. Anstatt im nachkommenden Frühling einen ersten Trabant durch den Hunsrück knattern zu lassen, stellen sie Hermann Simon, jüngster Sohn der Maria, direkt unter das Brandenburger Tor."

02. Oktober 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Berliner Zeitung

Klaudia Brunst weist auf die Berlin-Premiere hin. "Etwas erzwungen wirkt zudem die erzählerische Hilfskonstruktion, zwei sächsische Leiharbeiter in den Hunsrück der Nachwendezeit zu verpflanzen, um so das alte westdeutsche Personal um ein neues ostdeutsches zu erweitern. Andererseits: wie sonst als durch die filmische Bearbeitung der Wiedervereinigung hätte das Projekt "Heimat" seinen angemessenen Schlusspunkt finden können?"

29. September 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Der Tagesspiegel

Peter W. Jansen äußert sich etwas zwiegespalten: "Neben einer wunderbaren Gelassenheit der Bilder stellt sich, nicht immer zum Vorteil des Ganzen, Nervosität im Erzählrhythmus ein, zumal wenn artfremde Genres berührt werden wie die Komödie oder das Melodram. Doch dann wird uns auch ein Wirtschaftskrimi angerichtet, wie es ihn im deutschen Film bisher nicht gegeben hat."

29. September 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • SPIEGEL Online

Nikolaus von Festenberg nennt die "Vollendung des urdeutschen Filmdenkmals von monströsen Ausmaßen: wunderbar provinziell, kulturell hochfahrend und am Ende siegreich. ... Aber alle diese Einzelkriterien können den großen Atem des Hunsrückers nicht erreichen, seine überwältigende Hartnäckigkeit, seine Naivität. Heimat, das machen diese langen, nie langweiligen Kinostunden klar, die man, wenn möglich, auch im Kino verbringen sollte, ist keine Feier der Hochkunst. Zur Herstellung ihrer Glaubwürdigkeit ist auch ein Stück Mut zum Dilettantismus notwendig."

09. September 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Die Zeit

Für Katja Nicodemus werden Hermann, der Musiker, und Clarissa, die Sängerin, "zum emblematischen Künstlerpaar, dessen Inspirationsprobleme, Depressionen, große und kleine Entfremdungen en détail erzählt werden. Vielleicht hat sich Edgar Reitz zu sehr mit ihrem Generationengefühl identifiziert, um die Wahrnehmung noch auf Jüngere lenken zu können. Seine neunziger Jahre sind das Jahrzehnt der saturierten westdeutschen Provinzler, die bis zur Weltfremdheit mit sich selbst beschäftigt sind. Yuppies, Techno, Love Parade und Jugendkultur tauchen genauso wenig auf wie die kollektiven Lähmungserscheinungen der Kohl-Ära, die Spendenaffäre und der erste Golfkrieg."

05. September 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film ist geflopt, stellt Jan Schulz-Ojala fest und fragt warum. "Der großzügige, auch menschelnde Osten, die egoistisch-engstirnigen linksrheinischen Kleingeister: Das ist eines der Axiome, an denen sich Reitz und sein Co-Autor Thomas Brussig - zwischen den serienüblichen Krebskrankheiten, Konkursen und Todesfällen - getreulich abarbeiten. ... Vielleicht sind wir noch zu nah dran an den Ereignissen, um gelassen mit der Reitzschen Ungereiztheit umzugehen?"

04. September 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal geht hart mit dem Film ins Gericht: er ist nicht mehr als eine "Seifenoper für die Nachmittagschiene des Fernsehprogramms. ... Nicht nur mit steter Überdeutlichkeit, auch mit unausgesetzter Hymnik hat Reitz sein Lebensprojekt zu einem nun wirklich schmerzlichen Ende gebracht. "Seid Ihr Ossis wirklich so?" So prollig, spießig, dämlich, gutgläubig wie bei Reitz?"

04. September 2004 | HEIMAT 3 - CHRONIK EINER ZEITENWENDE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Peter W. Jansen ist Ganze ist mehr als nur die Summe aller Teile und so schreibt er über das Epochenwerk HEIMAT. "Alles Romantische, das der Begriff Heimat evoziert, wird bestätigt und zerstört zugleich, zerschellt wie Ernst Simons Flugzeug am Loreleyfelsen, dem romantischsten deutschen Felsen schlechthin, und verliert sich in den Interessen einer materiell kalkulierenden Realität. Der Ostdeutschen, der Russlanddeutschen, der Hunsrückdeutschen. Da gönnt ihnen der Erzähler die Gnade des Humors, die Freundlichkeit der Farce."

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