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THE TERMINAL

THE TERMINAL

Regie Steven Spielberg

Kritiken • THE TERMINAL

07. Oktober 2004 | THE TERMINAL • Kritik • Berliner Zeitung

Marcus Rothe führt ein Gespräch mit Tom Hanks über THE TERMINAL, seine Familie und das Leben als Star.

07. Oktober 2004 | THE TERMINAL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal hat den Glaube an den Menschen in dem Film gesehen. "Zusammen mit seinem Kameramann Janusz Kaminski und seinem Production Designer Alex McDowell hat Spielberg auf einer riesigen Filmbühne einen Flughafenterminal gebaut, wie man ihn so noch nie gesehen hat. Jedes Detail steckt voller Bedeutungen, die es zu lesen gilt. Jede Kamerabewegung beschwört eine Vielzahl von Emotionen herauf. In den schwindelerregenden Fahrten und Kreisbewegungen, mit denen Kaminski zunächst den Terminal durchmisst, manifestieren sich die Unruhe und Orientierungslosigkeit, die zur Zeit beinahe selbstverständlich erscheinen. Doch schließlich kehrt Ruhe in die Bilder ein und mit ihr kommt ein Licht, dass das Alltägliche verzaubert."

07. Oktober 2004 | THE TERMINAL • Kritik • Die Zeit

Für Birgit Glombitza betreibt der Regisseur familienfreundliche Bush-Kritik. "In diesem Kosmos mag es nur konsequent sein, dass eine bloß mit Wischmopp bewaffnete Putzkraft einen Airbus stoppen kann. Billiger ist die Versöhnung zwischen familienfreundlicher Unterhaltung und zarten Bezügen zur Bush-Politik wohl kaum zu haben."

06. Oktober 2004 | THE TERMINAL • Kritik • Die Tageszeitung

Christina Nord findet der Film erschreckend brav. In seinen schlechtesten Momenten hatte die Kritikerin das Gefühl, alles schon einmal gesehen zu haben. THE TERMINAL funktioniert wie ein Schelmenroman. Regisseur Steven Spielberg will "vom Glauben an das Gute im Menschen in keinem Augenblick lassen. Und deswegen ist THE TERMINAL ein erschreckend braver Film geworden."

06. Oktober 2004 | THE TERMINAL • Kritik • SPIEGEL Online

Lars-Oliver Baier betitelt THE TERMINAL als Slapstick in der Warteschleife. "Der Film ist wie sein Held: Pfiffig und phantasievoll greift er noch das scheinbar banalste Detail auf und verwandelt es in ein kleines Kunststück. Spielberg nutzt den Flughafen als filmischen Ort bis in den letzten Winkel und lässt für die Regisseure nach ihm kaum noch was übrig. Gut gelaunt nimmt sich der Film alle Freiheiten, baut lustvoll Slapstick-Einlagen ein und lässt eine kapriziöse Stewardess (gespielt von Catherine Zeta-Jones) Viktors schlichtem Charme verfallen. Wenn eine Schönheit wie sie plötzlich auf einen Kerl wie ihn fliegt, gibt es keinen Zweifel mehr: Der Flughafen ist das wahre Land der unbegrenzten Möglichkeiten."

Oktober 2004 | THE TERMINAL • Kritik • film-dienst 20/2004

Für Franz Everschor benutzt Spielberg die Geschichte "als Vorwand, um eine weitere Story vom Glauben an das unbesiegbar Gute im Menschen in Bewegung zu setzen. ... Kameramann Janusz Kaminski entlockt der exotischen Lokalität Bilder von eiskalter Schönheit, aber auch von optischem Hintersinn, wie man sie im Kino nur selten antrifft. John Williams lässt all seine Neigung zu bombastischen Chor-Effekten fahren und vergnügt sich mit erstaunlicher Munterkeit an der musikalischen Illustration eines absurden, zunehmend komischeren Schicksals. Die Liste ließe sich fortsetzen, wie Spielberg wieder einmal der längst auf ihn eingeschworenen Mannschaft erstklassiger Mitarbeiter ihr Bestes abverlangt. Sogar Tom Hanks scheut sich nicht, auf seine lange zurückliegende Zeit als Komödiant Bezug zu nehmen."

03. September 2004 | THE TERMINAL • Kritik • SPIEGEL Online

Für Wolfgang Höbel ist THE TERMINAL zwar nicht lustig, aber symphatisch und ein "voll funktionsfähiges Rührstück. ... Das Schönste an Spielbergs Film ist sein Optimismus, der herzerwärmende Kinderglauben, dass alle Menschen Freunde sein können."

02. September 2004 | THE TERMINAL • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala ist TERMINAL gute Unterhaltungsware. "Eine gute Kinostunde lang hat das Schwung und Biss, dann allerdings nehmen die situationskomisch bedingten Mätzchen und leider auch die melanchomelodramöse Liebesschnurre überhand. Als sei ein guter Stoff nichts weiter als ein Lappen, aus dem man bloß das Äußerste an Lach- und Kullertränchen auswringen muss. Doch Vorsicht. Treibt man es zu doll damit, lenkt man den erinnernden Blick nicht auf Freude und Mitleiden, sondern, nunja, auf den Lappen."

02. September 2004 | THE TERMINAL • Kritik • Die Tageszeitung

Christina Nord ist überrascht, wie bedingungslos Spielberg an das Gute glaubt. Der Regisseur inszeniert seine Geschichte "nicht als düstere, sondern als heitere Fabel: Ein Mann mit Charme, smart und erfindungsreich, trotzt der Unwirklichkeit dieser Zone Wirtlichkeit ab. So geschickt, wie er sich anstellt, wollte ihn vermutlich noch Otto Schily als Einwanderer haben. ... So wie zum Märchen die Gewissheit des glücklichen Ausgangs gehört, so weiß man in dem Film in jeder Sekunde, dass der Film seinen Helden nicht im Stich lässt."

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