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SILENT WATERS

SILENT WATERS

Regie Sabiha Sumar

Kritiken • SILENT WATERS

04. September 2004 | SILENT WATERS • Kritik • Die Tageszeitung

Ekkehard Knörer hat einen redlichen Film gesehen. "Sein Blick ist klar und unsentimental. ... Allerdings, das muss man auch sagen, will der Film mitunter zu viel und zu wenig zugleich. Zu viel, denn die Figuren und ihre Geschichten ächzen immer wieder unter der Konstruktion, die historische Ereignisse und Tendenzen auf die Charaktere verteilt. Der Film kann das Schematische seiner Geschichtsrekonstruktion nie ganz abschütteln, die DarstellerInnen können sich, so exzellent vor allem die sonst in Bollywood tätige Schauspielerin Kirron Kher als Veero/Ayesha agiert, von der Last nicht recht befreien, nie nur sie selbst, immer auch Verkörperung historischer Ereignisse zu sein."

03. September 2004 | SILENT WATERS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Lasse Ole Hempel bleiben die visuell verfremdeten Rückblenden in Erinnerung, die die eigene gespaltene Identität der Hauptfigur darstellt. Die Regisseur lotet einen politischen und sozialen Konfikt aus, der sich hier quer durch eine Familie erstreckt. "Ihr Film ist denn auch ein eindeutiges Plädoyer für eine liberalere, moderne Gesellschaft und ein Statement gegen den fundamentalistischen Gottesstaat. Gelegentlich entsteht der Eindruck, als wären Sumars politische Motive allzu direkt in den Film eingeflossen. Gerade die fundamentalistischen Agitatoren wirken zuweilen etwas holzschnittartig in ihrer unbedingten Radikalität und Menschenverachtung."

02. September 2004 | SILENT WATERS • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl führt ein Interview mit der Regisseurin Sabiha Sumar.

02. September 2004 | SILENT WATERS • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film bettet seine "Geschichte in ein Umfeld gefährlich zunehmender religiöser Fanatisierung" ein, meint Silvia Hallensleben. "Die pakistanische Dokumentarfilmerin Sabiha Sumar gehört nicht zu den egomanischen Raubrittern des Gewerbes. Dazu hat sie sich zu oft mit den Mechanismen der Ausbeutung beschäftigt. Ihr Thema: Patriarchale und religiöse Strukturen, die besonders Frauen immer wieder zu Opfern machen."

2004 | SILENT WATERS • Kritik • film-dienst 18/2004

Für Stefan Volk ließ sich, obwohl dies nichts mit dem Film zu tun hat, die Katastrophe vom 11. September nicht ausblenden. "Fast unweigerlich liest sich SILENT WATERS wie eine Genealogie radikal-islamischen Terrors. Die gleichzeitig vorhandene überhistorische Dimension geht weiter als in Sumars bisherigen Filmen und reicht über die Frage nach der gesellschaftlichen Rolle der Frauen hinaus. ... Tatsächlich ist ihr poetisch fotografiertes Drama, trotz der eindrücklichen Schönheit seiner Aufnahmen und des lebendigen Spiels des mit zahlreichen Laiendarstellern besetzten Ensembles, nur schwer auszuhalten."

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