Die Augen von Vin Diesel haben es Sascha Westphal angetan. "Riddicks Kampf gegen die fanatische Sekte geht weit über die typischen Mechanismen von Hollywoods sonstigen Action- und Science-Fiction-Spektakeln hinaus. Auch Twohy jagt zwar seinen Helden von einem Action-Set-Piece zum nächsten, doch jede der Sequenzen ist Teil eines Reifungsprozesses, der in den Historiendramen und Tragödien Shakespeares wurzelt. So entfernt die Welt von Riddick auch von der unseren zu sein scheint, letztlich ist sie ihr näher, als man es aus dem Kino gewohnt ist. Twohy hat einen radikal eigenen Kosmos erschaffen, in dem er nun den philosophischen und moralischen Fragen unserer Zeit nachgeht."
René Classen hat sich belehren lassen: RIDDICK "ist eine interstellare Oper". In RIDDICK wirft der Regisseur "jede Zurückhaltung über Bord und sucht bewusst Spektakel und Bombast. Dabei verließ sich Twohy nicht allein auf die Künste digitaler Trick-Techniker, sondern ließ in altmodischer Manier die fremden Welten als gigantische Sets bauen. Auf diese Weise wahrt der Film im Kontext des Effekte- Kinos der Gegenwart visuelle Eigenständigkeit, die den fernen Galaxien, in denen die Handlung spielt, genügend Andersartigkeit verleiht, um überzeugend zu wirken."