Inhalt • WIE EIN EINZIGER TAG
In den 1940er-Jahren reist eine junge Frau in die Küstenstadt in North Carolina, um den Sommer dort zu verbringen. Sie lernt Noah Calhoun kennen und beide spüren sofort, daß sie füreinander bestimmt sind. Der II. Weltkrieg trennt sie. Nach dem Krieg haben sie sich verloren. Allie kehrt als verheiratete Frau nach Seabrook zurück. Jahrzehnte später: Ein Mann liest einer Frau, die er regelmäßig im Pflegeheim besucht, aus einem Notizbuch vor. Sie lässt sich von der ungestümen Liebesgeschichte zwischen Allie und Noah mitreißen - und für kurze Zeit durchlebt sie noch einmal die Leidenschaft jener stürmischen Tage ...
Kritik • WIE EIN EINZIGER TAG • 2004 • film-dienst 18/2004
Franz Everschor findet die Liebesgeschichte ungewöhnlich. "Nick Cassavetes bringt es fertig, das Bewusstsein des Endes schon den Beginn überschatten zu lassen, und den Triumph einer alles überdauernden Liebe nie aus dem Blick zu verlieren, während er eine Story erzählt, die ohne diese Perspektive nichts als ein Lore-Roman sein könnte. ... Cassavetes lässt sich Zeit, die Story in ein Umfeld einzubetten, in dem ihm jedes kleinste Detail wichtig zu sein scheint. Über lange Partien strahlt der Film eine Ruhe aus, die im Kino Seltenheitswert besitzt, und die Darsteller können sich in diesem gelassenen Umfeld auf eine Weise entfalten, die hinter den Schablonen der sentimentalen Liebesgeschichte Gefühle und Stimmungen freilegt, auf die man nicht immer gefasst ist."