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METALLICA: SOME KIND OF MONSTER

METALLICA: SOME KIND OF MONSTER

Regie Joe Berlinger
Bruce Sinofsky

Kritiken • METALLICA: SOME KIND OF MONSTER

28. August 2004 | METALLICA: SOME KIND OF MONSTER • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche hat eine der härtesten Therapiesitzungen der Welt gesehen. Es hätte eine langweilige Dokumentation werden können, aber das Filmteam beobachtt, "wie die labilen Egos der Bandmitglieder zerbröckeln. METALLICA: SOME KIND OF MONSTER wirft noch einmal die essenziellen Themen großer Rock-Dokumentationen auf: die Unmöglichkeit als Rockband in Würde zu altern, die eigene Korrumpierbarkeit, den Sinn und Schwachsinn von Sex, Drugs & R 'n' R. Doch selten war man den Protagonisten dabei so nah."

27. August 2004 | METALLICA: SOME KIND OF MONSTER • Kritik • SPIEGEL Online

Der Film "zeigt die sanfte Selbstfindung der harten Rocker", meint Ulf Lippitz. Das Filmteam hat einen ungewöhnlichen Film zusammengebastelt. "Berlinger und Sinofsky nehmen sich viel Zeit für ihren Film, rund zweieinhalb Stunden dauert "Some Kind of Monster", länger als eine durchschnittliche Therapiesitzung, vielleicht auch länger als nötig. Besonders zu Beginn findet der Film nicht sein Thema, wenn er sich nicht um die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen, sondern zu sehr um die Vorbereitungen der Platte dreht. Das ist für Laien teils langatmig, teils uninteressant. Die Dokumentation hat ihre besten Momente, wenn sie die Konflikte zeigt - zwischen Sänger und Drummer, zwischen Sänger und Filmemachern, zwischen Band und Therapeut."

26. August 2004 | METALLICA: SOME KIND OF MONSTER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Kein schmeichelhaftes, aber ein faszinierendes Bandporträt hat Holger Römers gesehen. "Was an Szenen einer Ehe erinnert, ist mitunter ausgesprochen erheiternd, doch die Einblicke, die uns hier ins Seelenleben millionenschwerer Rockstars im mittleren Alter gewährt werden, sind sogar über die Laufzeit von mehr als zwei Stunden elektrisierend. ... Dass die Musiker die Anwesenheit der Filmemacher auch noch duldeten (und finanzierten), als alle Pläne längst Makulatur geworden waren, und dass sie darüber hinaus offenbar keinen Einspruch gegen die unvorteilhaftesten Facetten dieses ohnehin unschmeichelhaften Porträts erhoben, das muss aber wohl andere Gründe haben."

26. August 2004 | METALLICA: SOME KIND OF MONSTER • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Zuschauer wird "zum Voyeur des Seelenstriptease" von Rock-Millionären, hat Mikko Stübner festgestellt. "Der Film trennt die Menschen von ihren Images, was ihn auch für Nicht-Metaller interessant macht. Ähnlich wie bei der MTV-Soap "Die Osbournes" entzaubert die Kamera durch intim-banale Einblicke den Rockmythos."

2004 | METALLICA: SOME KIND OF MONSTER • Kritik • film-dienst 17/2004

Jörg Gehle hält METALLICA: SOME KIND OF MONSTER für "einem ebenso exemplarischen wie meisterlichen Dokumentarfilm". Er zeigt die "diffizile zwischenmenschliche Eigendynamik der Band". Der formale Anspruch der Filmemacher läßt "aus dem Routineprodukt dann ein emotionales dokumentarisches Achterbahnkino entstehen. ... Aus dem geplanten Werbefilm für METALLICA ist derweil das Psychogramm SOME KIND OF MONSTER geworden. Die Musik steht nicht länger im Vordergrund, sondern ein emotionales Outing verkrachter Musiker und Freunde, das in seiner Ungefiltertheit verblüfft, Pop-Mythen entzaubert und dabei doch meilenweit vom üblichen Sensationsjournalismus entfernt ist."

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