Inhalt • FARLAND
Ein Auto kommt vom Weg ab und überschlägt sich. Eine junge Frau und ein junger Mann landen schwer verletzt in der Klinik. Dort begegnen sich Axel, der am Bett seines Sohnes wacht, und Karla, die auf ein Lebenszeichen ihrer Schwester wartet. Während in der Intensivstation das Leben stillzustehen scheint, lassen sich Karla und Axel wieder auf ihr eigenes Leben ein. Und ganz allmählich entwickelt sich daraus eine zarte Liebesgeschichte...
Matthias Dell hat folgendes aus dem Film gelernt: "Renovierung des Ostens ist nicht automatisch die Errichtung eines Zuhauses. ... Michael Kliers Seelenlandschaftsportrait zeichnet sich durch eine erzählerische Zurückhaltung aus, die zeigen, aber nicht erklären will. Die Leere des Raumes füllt das Schweigen seiner Figuren aus, die sich eher nebeneinander her als miteinander bewegen. Farland ist eine melancholische Erkundung von Menschen und Städten, die gegen Ende leider etwas zu oft ins Larmoyante abgleitet. Das liegt auch an Richy Müller, der sein versteinert-leidendes Gesicht wie eine Monstranz vor sich herträgt."