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KING ARTHUR

KING ARTHUR

Regie Antoine Fuqua

Kritiken • KING ARTHUR

19. August 2004 | KING ARTHUR • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Peters gibt einen Tip: "Wenn man also daran interessiert ist, Massen von Menschen zuzuschauen, die sich gegenseitig umsäbeln, dann ist KING ARTHUR kein schlechter Film." KING ARTHUR ist eine "Mischung aus BRAVEHART und DIE GLORREICHEN SIEBEN, wobei die Kampfszenen immerhin schön ausgearbeitet sind."

19. August 2004 | KING ARTHUR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Selbst als verstümmelte Version ist der Film noch sehenswert, meint Milan Pavolvic. Er berichtet ausführlich über den Hintergrund der Produktion. "Das Kuriose an dieser Hintergrundgeschichte ist: Kaum ein normaler Kinogänger kennt sie - und doch ist sie deutlich zu spüren: in jedem Bild, in dem etwas fehlt; in jedem Übergang, der nicht ganz flüssig erscheint. KING ARTHUR ist fast wie eine Komödie ohne Pointen, ein Porno ohne Sex, eine Straßen-Verfolgungsjagd ohne die Einstellungen der beteiligten Autos. Das ist umso betrüblicher, als der Film noch in der verstümmelten Fassung sehenswert ist: mit zwei starken Hauptfiguren, atmosphärischen Bildkompositionen und mindestens einer unvergesslichen Schlachtszenerie, einem Showdown auf dem Eis. Und dennoch ist es ein merklich unvollständiger Film."

19. August 2004 | KING ARTHUR • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur hat ein "düsteres Winterstück aus barbarischen Zeiten" inszeniert, findet Christina Tilmann; sie war von dem Film gefesselt. "Keine Spur von Tafelrunde, Gral und Minne, auch die Liebe zwischen Guinevere und Lancelot, der Verrat an Artus kommen kaum vor. In Britannien herrscht finsterstes Mittelalter. ... Guinevere, seine Tochter, ist eine selbstbewusste Kriegerin, die selbst zu Pfeil und Bogen greift und am Ende in abenteuerlicher Kriegsbemalung halbnackt in die Schlacht zieht. Keira Knightley trägt die ziemlich undankbare Rolle mit Würde."

19. August 2004 | KING ARTHUR • Kritik • SPIEGEL Online

Als "plebejischen Waffengang" bezeichnet Daniel Haas den Film. Zudem hat der Kritiker die dramaturgische Kursformel des Films entdeckt: Arthur ist ein Demokrat. "Diese Ritterrunde ist eine Special-Forces-Einheit, die ihren Job verrichtet. Ähnlich wie Brad Pitt in TROJA leihen sie einer übergeordneten Staatsräson ihren eisenharten Arm. ... Deshalb entfällt auch die erotische Dreiecksgeschichte zwischen Arthur, Guinevere und Lancelot; für das Drama um Treue, Verrat und Ritterethos, dass die Sage ursprünglich umtrieb, bleibt keine Zeit. "King Arthur" bebildert schlicht den Waffengang von Missionaren, unterbrochen von markigen Wortwechseln und einer Liebesszene, in der - wie originell - wissende Frauenhände die Landkarte vernarbter Männerkörper erkunden."

2004 | KING ARTHUR • Kritik • film-dienst 17/2004

Vom ersten Scharmützel an war sich Josef Lederle sicher: Der Film verbirgt nicht, "dass er primär ein Actionfilm sein will, dessen Handlungslinien immer wieder darauf zulaufen, ebenso kunstfertig wie brachial in Szene gesetztes Kriegshandwerk zu ermöglichen. ... Wie sehr er trotz seiner Besetzung mit eher unbekannten europäischen Schauspielern im Kern dem dramaturgischen Kalkül Hollywoods verpflichtet ist, lässt sich an zahllosen Details ablesen: der pathetischen Musik Hans Zimmers, den virtuos geschnittenen Kampfszenen, die einen mitten ins blutige Geschehen werfen, seiner ungebrochenen Heldenideologie - und auch daran, dass der Film trotzdem für ein jugendliches Publikum kompatibel bleibt."

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