Für Philip Bühler ist Dänemark zum Land des schwarzen Humors geworden. "Zugegeben, es fällt schwer, sich vom Humor dieses Films zu lösen. Geht runter wie geschnitten Huhn. Jensens Geschichte nimmt für sich ein, nicht zuletzt durch die Hauptdarsteller. ... Jensen verwendet viel Mühe darauf, das Kachelambiente der Apparatemedizin mit dem des blutigen Metzgerhandwerks in Beziehung zu setzen. Das ergibt den schaurigen Grünton, der sich so schön auf Svends perlender Stirn spiegelt. Aber letztlich ergeht er sich nicht in groteskem Grusel, sondern erdet seine Geschichte auf dem Boden menschlicher Unzulänglichkeiten."
Das Personal des Film ist überaus grotesk für Daniela Sannwald. "Untersichten verzerren die Perspektiven, extreme Nahaufnahmen zeigen großporige, schwitzende Haut oder eben gefrorenes Fleisch, behandeln Mensch und Haustier als Schlachtvieh. ... Um von deren Hipness-Faktor zu profitieren, heißt der Film hierzulande wohl auch DÄNISCHE DELIKATESSEN. Tatsächlich handelt es sich um Junk Food: schnell konsumierbar, schwer verdaulich. Vom üblen Nachgeschmack ganz zu schweigen."