Christina Heinen findet den Film witzig, aber einwenig harmlos. Bis zum Schluss gelingt es dem Filmteam, "Komödiantisches und Nachdenkliches nahtlos zu verschränken, im Showdown allerdings wünscht man sich mehr Skrupellosigkeit. In Dänemark scheinen Gangster so verantwortungsbewusst und liebenswürdig zu sein wie hierzulande nicht einmal Polizisten."
Silvia Hallensleben lobt und tadelt den Film. Lob gibs für die wunderbaren Schauspieler, Tadel für das enttäuschende Ende und die deutsche Synchronisation. "Ärgerlich ist das trotzdem, weil STEALING REMBRANDT ein Film ist, der sich ganz auf den Reiz seiner Figuren und ihrer sozialen Charakteristik verlässt. Und davon bleibt nichts übrig, wenn alle bloß im gleichen Schnodderton sprechen.
Alexandra Wach hat viele liebevolle Details ausgemacht, die den Film reizvoll machen. "Mühelos gelingt der Balanceakt zwischen zarten Gefühlen und Action, konterkariert von einer rührenden Versöhnung zwischen Vater und Sohn. ... STEALING REMBRANDT liefert zu jeder Welt eine Gegenentwurf, zu jedem Traum den Albtraum, zu jedem Happy End auch ein Fiasko. Die Figuren gehören zum tragikomischen Kosmos skandinavischer Anti-Helden ... Dies hätte eine schwergewichtige Tragödie werden können oder ein hemmungsloser Gangsterplot, ist aber ein warmherziger Film, der die Achterbahn des Lebens kleiner Leute beschreibt."