Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

LIEBE MICH, WENN DU DICH TRAUST

LIEBE MICH, WENN DU DICH TRAUST

Regie Yann Samuell

Kritiken • LIEBE MICH, WENN DU DICH TRAUST

13. August 2004 | LIEBE MICH, WENN DU DICH TRAUST • Kritik • Der Tagesspiegel

"Es steckt eine Portion anarchistische Sprengkraft in dem absurden Drama, doch auch verborgene Bitterkeit", findet Hans-Jörg Rother. "Kaskaden überdrehter Dialoge gehen auf den Zuschauer nieder, und die oft im Trickverfahren gestylten Bilder überbieten einander an Witz. ... Die beiden Kinderdarsteller sind großartige Naturtalente, an deren gelöstes Spiel sich die Interpretation durch Guillaume Canet als Julien und Marion Cotillard als Sophie nahtlos anschließt. Ihre natürliche Darstellung bewahrt die Figuren vor der Verulkung."

12. August 2004 | LIEBE MICH, WENN DU DICH TRAUST • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der "Niedlichkeitsfalle" ist der Regisseur entgangen, findet Ulrike Rechel. Er "taucht seine schwarze Liebeskomödie in die bonbonbunte Farbpalette einer französischen Bilderbuch-Stadt, die er mit comichaften Trick- und Zeitraffersequenzen sowie überkarikierten Figuren spickt: Eine überzeichnete Welt aus Kinderaugen, wie sie das Protagonistenpärchen hartnäckig aufrecht erhält." Der grimmige Humor des Films und seine starken Schauspieler treiben diese "neurotische Egozentriker-Liebe glaubhaft an den Rand des Bedrohlichen".

2004 | LIEBE MICH, WENN DU DICH TRAUST • Kritik • film-dienst 16/2004

Ulrich Kriest hat mehr als nur Liebe und Schmerz ausgemacht. Der Film handelt "zunächst von der Lust am Fabulieren und der Logik der Eskalation. Zugleich jedoch mischt sich unmittelbar nach der rasanten, Raum und Zeit aufhebenden Exposition ein sinistrer Zug ins Erzählen, an dessen Anfang das Wort 'Metastase' steht. ... Yann Samuell buchstabiert die Zerstörungskraft dieser pervertierten Liebe und die davon ausgehende Faszination mit erbarmungsloser Konsequenz durch und bedient sich auf fantasievolle Weise eines ganzen Arsenals filmischer Strategien wie dem distanzierenden Voice-over, dem surreal-fadenscheinigen Theatereffekt, dem überbordenden Melodram, dem Werbespot und der radikalen Satire auf das bürgerliche Heldenleben."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,37706