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NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT?

NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT?

Regie Anne Fontaine

Kritiken • NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT?

05. August 2004 | NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT? • Kritik • Junge Welt

Einen "dumpf dekadenten Film" nennt Andreas Hahn NATHALIE. "Die 'erotische Fantasie' ist zumeist eine Entschuldigung für die schamlose Inszenierung trostloser Prätention. ... Die Aufgabe der Prostituierten, wie sie sich in diesem Film darstellt, hat sich jedoch leicht verschoben. Sie verkauft nicht mehr ihren Körper, sondern die Diskursivierung ihres Körpers."

05. August 2004 | NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT? • Kritik • Die Tageszeitung

Für Claudia Lenssen wird in NATHALIE ein banaler Ehebruch "mit den aufgeladenen Machteffekten einer gefährlichen Liebschaft" gekreuzt. "Es geht um die Maskenspiele der Lüge, hinter denen sich verletzte Gefühle verbergen." Der Film ist ein "bizarre Mischung aus Hörstück und Schaulust ... Die Béart, mit niedergeschlagenem Blick, aufgeworfenen Lippen und stets choreografierter Körperspannung immer eine artifizielle Kunstfigur, gibt mit Todernst ihr Bestes, exakt auf Linie für die Kokotten-Rolle. Nie weiß man, ob sie mehr fühlt als eine disziplinierte Melancholie. Fanny Ardant hat es mit ihren Talenten und ihrer Ausstrahlung leichter."

04. August 2004 | NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT? • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala führt ein Interview mit den zwei Hauptdarstellerinnen Fanny Ardant und Emmanuelle Béart.

04. August 2004 | NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT? • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann ist fasziniert von den zwei Frauen: "Blond und brünett, jung und alt, lässig und verletzt: So gegensätzlich die beiden sind, so magisch ziehen sie sich an, und von der Spannung, dem Wettstreit lebt der Film - und verlässt sich vielleicht etwas zu sehr darauf. Ganz gezeigt wird das Verhältnis zwar nie, es bleibt beim Spiel der Anziehung und Abstoßung. Doch man spürt, dass hier die eigentliche Geschichte läuft, eine Geschichte von Abhängigkeit, Faszination, auch Eifersucht."

2004 | NATHALIE - WEN LIEBST DU HEUTE NACHT? • Kritik • film-dienst 16/2004

Für Michael Kohler funktioniert der Film "über Strecken wie ein pornografisches Hörspiel. ... Der Ehebruch selbst ist nie zu sehen, er vollzieht sich ausschließlich als Erzähl-Akt, im Zwischenreich von Nathalies Erinnerungen und der Vorstellung von Catherine. Mit dieser aufreizenden Diskretion, die zwischen Emmanuelle Béarts leuchtend roten Lippen und Fanny Ardants solider Damenhaftigkeit das Feld erotischer Möglichkeiten sondiert, besetzt Fontaine im französischen Gegenwartskino und seinem bis in die Eisspitzen sexualisierten Feminismus souverän die Nische der altmodischen Humanistin."

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