| Regie | Eli Roth |
In CABIN FEVER setzt der Exzess die Maßstäbe, findet Sven von Reden. "Es ist eine Logik der Addition, die den Film vorantreibt. So müssen sich die fünf Ausflügler nicht nur gegen tumbe Hillbillys behaupten, sondern werden auch noch von einem fiesen Blutervirus heimgesucht." Der Kritiker sieht lediglich eine Vermehrung der Schockelemente, aber vermögen "tatsächlich nachhaltig zu beeindrucken. Für Genrefans ein Fest, für den Rest wohl eher eine Tortur."
Der Regisseur hat nur ein Ziel: Schrecken zu verbreiten, meint Jörg Gerle. "Viel zu plump werden die Randbedingungen fürs angestrebte Horror-Ambiente geschaffen. Unmotiviert und überzogen" nennt der Kritiker einige Szenen. "Viel zu krampfhaft werden Handlungstwists entworfen, um die Freunde an die Einsamkeit zu binden. ... Selbst die Ekeleffekte sind mit unfreiwilliger Komik durchsetzt, wenn etwa einem infizierten Mädchen nichts Besseres einfällt, als ein Bad zu nehmen, und es sich beim Rasieren der Beine Hautfetzen abschabt. Es hilft nicht, viele gute Filme gesehen zu haben; Talent gehört auch zum Filmemachen."