Inhalt • FAHRENHEIT 9/11
Am 11. September 2001 lenken Terroristen zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Center - und machen aus George W. Bush einen "Kriegspräsidenten". Obgleich eine Vielzahl von Spuren nach Afghanistan und gar zu Bush-Freunden nach Arabien führen, lenkt die Administration den Verdacht auf den irakischen Diktator Saddam Hussein, seines Zeichens ein alter Todfeind von Bush senior. Nach der Intervention in Afghanistan folgt die Invasion des Iraks, gestützt auf offenbaren Lügen und fingierten Belegen.
Kritik • FAHRENHEIT 9/11 • 28. Juli 2004 • Berliner Zeitung
Für Christian Bommarius ist FAHRENHEIT 9/11 "der grandioseste Propaganda-Film seit Jahrzehnten". Zunächst stellt der Kritiker fest: "Der Film ist ein Machwerk, demagogisch, platt und einseitig bis zur Borniertheit", um dann zu sagen: "Moores Thesen sind nicht neu, sein Blick auf den 43. Präsidenten der USA ist nicht einmal besonders originell. Seine außerordentliche Wirkung entfaltet der Film durch die Intensität der Bilder und Aussagen der Zeugen, die Moore aufmarschieren lässt." Der Film ist ein "Dokument einer Auslöschung, in der der amerikanische Präsident unwiderruflich und für alle Ewigkeit verschwindet."