Der Film ist frei von von politischen Untertönen, findet Daniel Haas. "Die Diskretion passt zum zentralen Statement des Films: Bei Politikern zählen nicht Ideologie und Programme, sondern Charakter und Persönlichkeit." Der Kritiker reflektiert zudem über Filme, in denen der amerikanische Präsident eine gewichtige Rolle spielt.
Für Silvia Hallensleben skizziert der Film mit "Liebe auch zum drastischen Detail" den Gegensatz "zwischen rustikalem Kleinstadtamerika und einer politischer Klasse, die es gewohnt ist, mit Gewalt und Heuchelei ihre Macht zu sichern. ... Doch trotz bissiger Sittenkritik hat die Komödie unter der quirlig-amüsanten Oberfläche so wenig Substanz zu bieten, dass sie sich leicht ins Private auflösen lässt. Zurück bleibt ein Strom miefiger Heimeligkeit."
Der Film bleibt im Unverbindlichen stecken, findet Michael Kohler. "Die Winkelzüge des Wahlkampfs vollziehen sich ohne nennenswerten Zuwachs an Erkenntnissen und mit allenfalls gemäßigter Hinterfotzigkeit; die romantischen Verwicklungen hinter den Fassaden der Politik sind nichts als Sand im ohnehin nicht gerade gut geölten Komödiengetriebe. Wesentlichen Anteil am Misslingen hat Ray Romano als Herausforderer Handy Harrison ... Warum alle diesen ebenso herzensguten wie tranigen Raymond lieben, wird auch hier nicht geklärt, dafür aber umso deutlicher, dass sich Romanos harmlose Sitcom-Welt nicht mit den Anforderungen einer von Frank Capra und Preston Sturges inspirierten Politsatire verträgt."