Die drei Teile der Trilogie ergänzen sich vielfältig, dramatisch ziehen sich Raum und Zeit zusammen, meint Michael Kohler. "Einige Szenen werden aus einem anderen Blickwinkel wiederholt, und immer wieder ergeben sich neue Zusammenhänge, die das Gesehene in ein anderes Licht rücken. Im Grunde müsste man am Ende noch einmal von vorne mit der Trilogie beginnen, nur um zu sehen, wie sich die Wahrnehmung der anderen Episoden verändert hat. ... Alles in allem hat Belvaux mit seiner Trilogie das Kunststück vollbracht, zugleich wunderbares Schauspielerkino und ein gelungenes erzählerisches Experiment zu bieten. Souverän umreißt er den Unschärfebereich des Kinos."
Andrea Dittgen hat ein "Musterbeispiel für einen spannenden, wortlosen Thriller" gesehen. Zugleich ist der Film "eine Studie über die Einsamkeit eines Terroristen auf auswegloser Flucht. In keinem Film der Trilogie wird so wenig geredet wie hier, und in keinem spielt Lucas Belvaux so geschickt mit Schatten und anderen typischen Stummfilm-Elementen. Das ungewöhnlichste Stilelement ist jedoch die Musik: Fast ununterbrochen hört man einen Kontrabass, der mit eingängigem dunklem Ostinato die Taten des Einzelgängers begleitet und zum wesentlichen Element des Spannungsaufbaus wird."