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UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR

UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR

Regie Lucas Belvaux

Kritiken • UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR

15. Juli 2004 | UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR • Kritik • Die Tageszeitung

Die Geschichten verzahnen sich wie eine Präzisionsmaschine, meint Anja Streiter. Der Regisseur "meidet das Monumentale, liefert kein Geschichtsepos, sondern eine Schichtung von elliptischen Dramen. Die Totalität der Geschichte ist ein Palimpsest, ein Labyrinth und Mosaik. ... Das Ganze wäre so unerträglich, wie es Filme von Michael Haneke sein können, wäre da nicht die Liebe - die zu den Figuren und ihren DarstellerInnen, die die Inszenierungsarbeit von Lucas Belvaux prägt. Die Vervielfältigung der Perspektiven, die immer neue Aspekte der Figuren zum Vorschein bringen, geben ihnen eine Daseinsberechtigung über ihrer Funktion in einem Szenario hinaus. Keine Figur wird verurteilt oder fallen gelassen."

15. Juli 2004 | UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein Interwiev mit dem Regisseur Lucas Belvaux führt Jan Schulz-Ojala.

15. Juli 2004 | UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben bescheinigt dem Film, Ein "handwerklich erfreulich sorgfältig gearbeitetes Meisterstück" zu sein. "Drei Filme, von denen jeder trotz unterschiedlicher Stärken und Schwächen auch als Einzelstück durch inszenatorische und darstellerische Präzision glänzen kann. ... Selbstverständlich verschiebt sich bei jeder Kombination die Wahrnehmung im Einzelnen wie auch der große Spannungsbogen. So kann die Komödie, am Anfang gesehen, deutlich gewichtiger erscheinen, als wenn man sie nach dem dramatischen Thriller 'zur Entspannung' sieht."

2004 | UN COUPLE ÉPATANT - EIN TOLLES PAAR • Kritik • film-dienst 14/2004

Andrea Dittgen schwelgt in große Worten: UN COUPLE éPATANT ist die beste Filmlektion, die das europäische Kino seit Jahrzehnten gesehen hat. "Je mehr man sieht, desto mehr erschließen sich optische und inhaltliche Details, Lücken und Nebensächlichkeiten, was an der meisterhaften Inszenierung liegt, den trickreichen Kamerapositionen, der minimalistischen Musik und der Montage. ... Belvaux mischt Kritik an der bürgerlichen Welt mit Gesellschaftskritik, den typischen Paarproblemen beim Zusammenleben und dem Streben nach Glück. Dabei inszeniert er seine Komödie mit zahlreichen (vorerst) ins Leere laufenden Nebenhandlungen, die freilich nicht weiter stören, weil alle Szenen von einer bewundernswerten Leichtigkeit getragen sind und gerade dadurch so real erscheinen."

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