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THE FIVE OBSTRUCTIONS

THE FIVE OBSTRUCTIONS

Regie Lars von Trier
Jørgen Leth

Kritiken • THE FIVE OBSTRUCTIONS

10. September 2004 | THE FIVE OBSTRUCTIONS • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Fricke hat das Eigentliche des Films entdeckt: "Tatsächlich geht es auch gar nicht um Powerplay und Wettstreit, sondern darum, mit den filmischen Mitteln zum Sprechen zu bringen, was für eine Verantwortung der Regisseur gegenüber seinem Material hat."

09. Juli 2004 | THE FIVE OBSTRUCTIONS • Kritik • SPIEGEL Online

Für Oliver Hüttmann haben sich "zwei grundverschiedene Typen des Kreativen" getroffen. "Bei ihrem intellektuellen Schlagabtausch gibt von Trier letztlich mehr von sich preis als Leth, als habe er mit THE FIVE OBSTRUCTIONS sein eigenes Porträt inszenieren wollen. Opfer Leth ist gleichermaßen das erklärte Vorbild, dessen Perfektion von Trier gereizt und gequält haben muss. Womöglich rührt daher sein Drang, alles und alle kaputt machen zu wollen: aus dieser speziellen Mixtur von Hingabe und Aggression, Bewunderung und Sadismus. Von Trier spricht viel von Regeln und Züchtigung, Schikanen und Druck."

08. Juli 2004 | THE FIVE OBSTRUCTIONS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Im Ergebnis wirkt der Film manchmal starr, meint Rüdiger Suchsland. "Doch bei dem Hindernislauf in Bildern sind am Ende vor allem vier höchst unterschiedliche Variationen herausgekommen ... Ein ernst-raffiniertes Spiel von Liebe und Zufall, das sich ums Filmemachen dreht; Film im Film, so vergnüglich wie herausfordernd. ... Es entspinnt sich ein hochexplosiver Kampf um Selbstbehauptung und wechselseitige Anerkennung zwischen den Vertretern zweier Generationen von Filmemachern, eine mit den Mitteln des Films geführte Herr-Knecht-Dialektik. Damit entsteht nicht nur ein brillantes Nachdenken über das Kino, sondern auch eine exemplarische Auseinandersetzung zwischen dem unabhängigen Filmautor und seinem Produzenten (als der Lars von Trier hier agiert)."

08. Juli 2004 | THE FIVE OBSTRUCTIONS • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich findet die Schachpartie zwischen Jørgen Leth und Lars von Trier hoch interessant, faszinierend. "Der Jüngere legt den Älteren in künstlerische Ketten, damit der sich so gewandt wie der Magier Harry Houdini daraus befreit. Das gelingt Leth an manchen Stellen so verblüffend gut, dass man ins Staunen gerät. Und plötzlich fällt es einem wie Schuppen von den Augen, dass Leth bei den Gesprächen immer auf dem Sofa Platz nimmt, während ihm von Trier wie ein Analytiker im Sessel gegenübersitzt: Filmemachen als Therapie."

08. Juli 2004 | THE FIVE OBSTRUCTIONS • Kritik • Die Zeit

Birgit Glombitza ist zwiegespalten. Der Film ist eine Provokation und Unverschämtheit, getragen von den selbstherrlichen Anmaßungen des Lars von Trier, zugleich "das Selbstporträt des schwer genießbaren, aber immer wieder verblüffenden Künstlers Lars von Trier". THE FIVE OBSTRUCTIONS "ist nicht nur das Making Of dieser fünf Variationen, sondern zugleich ihre Interpretation und Kritik. Ein kubistisches Experiment der Perspektiven, Konzepte und Widersprüche. Es verhandelt die Grundsätze zweier Filmemacher, ihr Scheitern, ihre Erfolge und die heiligen Momente, in denen etwas Wahrhaftiges ihr Kinobild durchwirkt."

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