Inhalt • THE FIVE OBSTRUCTIONS
1967 drehte Jørgen Leth den 12-minütigen Kurzfilm THE PERFECT HUMAN, ein Dokument über menschliches Verhalten, mit Leths bekannten Themen - ein Film, den von Trier bewundert und den er mehr als 20 Mal gesehen hat, wie er sagt. Im Jahr 2000 forderte Lars von Trier Jørgen Leth auf, diesen Film in fünf Versionen neu zu drehen - aber jedes Mal würde von Trier Einschränkungen und Beschränkungen und Vorgaben festlegen, um Leth zu zwingen, die Geschichte und die Charaktere des ursprünglichen Films zu überdenken.
Kritik • THE FIVE OBSTRUCTIONS • 08. Juli 2004 • Frankfurter Rundschau
Im Ergebnis wirkt der Film manchmal starr, meint Rüdiger Suchsland. "Doch bei dem Hindernislauf in Bildern sind am Ende vor allem vier höchst unterschiedliche Variationen herausgekommen ... Ein ernst-raffiniertes Spiel von Liebe und Zufall, das sich ums Filmemachen dreht; Film im Film, so vergnüglich wie herausfordernd. ... Es entspinnt sich ein hochexplosiver Kampf um Selbstbehauptung und wechselseitige Anerkennung zwischen den Vertretern zweier Generationen von Filmemachern, eine mit den Mitteln des Films geführte Herr-Knecht-Dialektik. Damit entsteht nicht nur ein brillantes Nachdenken über das Kino, sondern auch eine exemplarische Auseinandersetzung zwischen dem unabhängigen Filmautor und seinem Produzenten (als der Lars von Trier hier agiert)."