Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SUPER SIZE ME

SUPER SIZE ME

Regie Morgan Spurlock

Kritiken • SUPER SIZE ME

15. Juli 2004 | SUPER SIZE ME • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Holger Römers stellt der "kleine komödiantische Dokumentarfilm" die richtigen Fragen, das Ergebnis erinnert ihn aber zu sehr an gängige Fernsehn-Formate. "Wie Moore will Spurlock sein Publikum in erster Linie unterhalten, um zwischen allerlei Gags die wohl älteste Ambition des Dokumentarismus zu erfüllen: kritische Einsicht zu befördern. ... So gelingt dem Film schließlich das überraschende argumentative Kunststück, regelmäßige Burger-Esser ein Stück weit von der Verantwortung für ihre Fettleibigkeit freizusprechen und diese zu einem Gutteil den Fast-Food-"Pushermen" in den Schoss zu legen. Trotzdem endet Super Size Me mit einem Appell an die Eigenverantwortung der Konsumenten."

15. Juli 2004 | SUPER SIZE ME • Kritik • Die Zeit

Evelyn Finger schiebt das "ermüdend Agitatorische" des Films beiseite und lobt das Entscheidene des Films: "Er ruft uns ins Bewusstsein, wie eingeschränkt unsere Freiheit ist, zwischen gut und böse zu wählen. ... Leider vergisst Spurlock zu zeigen, wie die Bewusstwerdung eines repressiven Bedürfnisses (übermäßiges Fressen) fast zwangsläufig zur Entwicklung eines neuen repressiven Bedürfnisses (Schlankheitswahn) führt, wie leicht eine Sucht durch eine andere ersetzbar ist."

14. Juli 2004 | SUPER SIZE ME • Kritik • Berliner Zeitung

"Systemkritische Dokumentarfilme" erobern die Festivals und den Kino-Markt, findet Wiebke Hollersen. SUPER SIZE ME ist "eine rasant montierte und mit Zahlen, Schautafeln, Experteninterviews und Comicfilmchen geladene Waffe. Die Handkamera wackelt, der Regisseur eilt durch die Lande, dem Übel immer auf der Spur. Was das Übel ist, ist nicht die Frage - nur wo man es stellt. ... Dabei ist Morgan Spurlock kein Revolutionär; in Interviews sagt er gern, sein Film sei nicht anti-, sondern ur-amerikanisch: freie Meinungsäußerung in Reinform."

14. Juli 2004 | SUPER SIZE ME • Kritik • SPIEGEL Online

Andreas Borcholte ist begeistert von der "polemisch-amüsanten Dokumentation". "Ähnlich wie sein Kollege Michael Moore inszeniert sich Spurlock als ebenso humoriger wie populistischer Protagonist seiner eigenen One-Man-Show, ein Robin Hood der Übergewichtigen, der auszieht, das böse "Corporate America" das Fürchten zu lehren. ... Um diese Untiefe seiner Versuchsanordnung auszugleichen, legt Spurlock ein besonderes Augenmerk auf die Situation der US-Jugend. In bester Michael-Moore-Manier demonstriert er mit grausig-lustigen Zeichentrick-Sequenzen und Grafiken, wie McDonald's seine Kundschaft mit Spielplätzen, Happy Meals und lustigen Gimmicks schon im zarten Kindesalter rekrutiert."

2004 | SUPER SIZE ME • Kritik • film-dienst 14/2004

Der Regisseur hebt nicht den moralischen Zeigefinger, sondern präsentiert das Thema überaus unterhaltsam, meint Reinhard Lüke. Der Regisseur "hat sich eine Menge einfallen lassen, seine Anklage kurzweilig aufzubereiten. ... Dabei spart der Film hinsichtlich seines Informationsgehalts nicht mit Redundanzen, und am Ende bleibt die nicht sonderlich neue Erkenntnis, dass der exzessive Konsum von Fast Food überaus bedenklich ist."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,4188