Inhalt • FIGHTING TEMPTATIONS
Gospel meets Hip-Hop! Eine reiche Tante hinterlässt ihrem Neffen Darrin, einem selbst ernannten Plattenproduzenten, eine beträchtliche Erbschaft. Doch der unverhoffte Reichtum hat natürlich einen Haken: Bevor er sein Erbe antreten kann, muss der "coole Stadtmensch" aus New York in seinen Heimatort im ländlichen Alabama zurückkehren und dort den örtlichen Gospelchor zu einem erfolgreichen Ensemble formen. So wird der unfreiwillig verlängerte Heimattrip für Darrin zu einer Reise zu den Wurzeln schwarzer Musik ...
Kritik • FIGHTING TEMPTATIONS • 2004 • film-dienst 14/2004
Michael Kohler hat das eigentlich Überraschende an dem Film entdeckt: der "beinahe betulicher Stil, der sich jeder Anleihe bei der visuellen Orchestrierung branchenüblicher Videoclips enthält. Mit seiner Art, mitreißende Musik ohne glamourösen Look zu präsentieren, spiegelt Lynn die von ihm erzählte Fabel. ... Die Show, die der Chor am Ende auf die Bühne stellt, mag nicht so gelungen sein wie die seiner Opponenten, doch hat er ihnen ein zutiefst demokratisches Verständnis von kirchlicher Repräsentation voraus: Jeder ist willkommen, am göttlichen Wunder teil zu haben, denn alle Musikstile sind Variationen desselben spirituellen Zugangs zur Welt."