Für Jörg Gerle ist THE ROAD TO MEMPHIS "ein filmischer Essay, der Probleme zwar anreißt, sie aber nicht klärt. Wer sich im Blues nicht auskennt, wird mit vielen Fragen aus dem Film entlassen. Spannendes, etwa der wundersame Publikumsumschwung von ausschließlich schwarzen zu überwiegend weißen Hörern, wird nicht ergründet. ... so bleiben die essayistischen Fragmente bindungslos, sehr persönlich und schaffen kaum einen Dialog mit dem Zuschauer. Was dem Konzept nicht gelingt, vermag indes die Musik: Die Konzerte erzählen die eigentliche Geschichte, und bei den Mitschnitten glaubt man für Momente, den Blues zu spüren, der offensichtlich nur schwer in Worte und Bilder zu fassen ist."