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ROUTE 181

ROUTE 181

Regie Eyal Sivan
Michel Khleifi

Kritiken • ROUTE 181

06. Mai 2004 | ROUTE 181 • Kritik • Die Tageszeitung

Für Harald Fricke ist der Film, ohne das es ausgesprochen wird, ein "subtiler Appell an den Wunsch nach Begegnung, der offenbar im kollektiven Unterbewusstsein vieler Israelis sehr lebendig ist." ROUTE 181 ist "alles andere als eine Polemik. Eher schon ein Mahnmal, eine Erinnerung an die versprochene Bereitstellung eines Territoriums für das palästinensische Volk, dessen Recht auf Selbstbestimmung immer noch nicht anerkannt ist."

06. Mai 2004 | ROUTE 181 • Kritik • Der Tagesspiegel

Hans-Jörg Rother hat einen großen Dokumentarfilm gesehen. "Keine Episode darin ist zu viel, keine Szene wurde inszeniert, kein Kommentarsatz kam hinzu. Diese Spontaneität verleiht dem Film eine unerhörte Frische. Sivan und Khleifi haben die Realität überrumpelt und ihr viele schmerzlichen Geheimnisse entrissen. ... ROUTE 181 wurde eine Generalabrechnung mit dem Hochmut Israels. Der Film ergreift nicht mit Worten Partei, sondern zeigt die Unterlegenen, denen die Herrschenden den Zugang zur Arbeit versperren und die man täglich erniedrigt."

2004 | ROUTE 181 • Kritik • film-dienst 09/2004

Oliver Rahayel berichtet "über eine angeblich Israel-feindliche Haltung", die dem Film bei seinen Vorführungen zum Vorwurf gemacht wurde. Der Kritiker sieht dies nicht so. Der Film ist "kein Pamphlet. Bewusst werden politische Hintergründe fast ausgespart; Politiker kommen überhaupt nicht zu Wort. Nicht das alltägliche öffentliche Tauziehen ist Thema, sondern dessen Auswirkungen auf die Menschen. Wobei sich wie zufällig, gerade beim Befragen der Älteren, die Geschichte der Region in ihrer ganzen Brutalität ausbreitet."

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