Michael Kohler stellt es klar: "Im Hollywoodkino ist der Sport in der Regel eine Metapher für sozialen Zusammenhalt und das Spielfeld eine Bühne, auf der der Einzelne die Gelegenheit bekommt, im Dienst des großen Ganzen Charakter zu beweisen." Die Geschichte ist also vorhersehbar, Pathos und Sentimentalität lassen grüßen. Das Filmteam erweist dem Sport und den Figuren Respekt. "Zu keinem Zeitpunkt wirkt Radio wie ein Maskottchen im dramaturgischen Spiel, und auch wenn sich der eine oder andere Konflikt etwas zu leicht in Wohlgefallen auflöst, hat man doch nie das Gefühl, den tatsächlichen Ereignissen würde hier gewaltsam auf die Sprünge geholfen. Erbauungskitsch ist die Sache von Rich und Tollin glücklicherweise nicht."