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STURZ INS LEERE

STURZ INS LEERE

Regie Kevin Macdonald

Kritiken • STURZ INS LEERE

28. April 2004 | STURZ INS LEERE • Kritik • Die Tageszeitung

Andrea Roedig konnte nicht glauben, daß der abgestürzte Bergsteiger überleben wird. "Genüsslich spielt STURZ IN DIE LEERE den Suspense aus: Wie, um Himmels willen, ist dieser Mensch aus dem Gletscher herausgekommen? Wie hat der Todgeweihte ohne Hilfe und mit nur einem intakten Bein zum Lager zurückkehren können? ... Diese Spannung und der Thrill der Fantasie vom Lebendig-Begraben-Sein begleiteten den Film bis zum Schluss. Der Regisseur Kevin MacDonald zieht alle Register, um die kargen Mittel der Dokumentation mit Spielfilmtechniken aufzupeppen: dramatische Musik, Slowmotion, spektakuläre Einstellungen, Stunts und die mit Schauspielern nachgestellte Geschichte sollen der Vorstellungskraft auf die Sprünge helfen. Das gelingt bisweilen, bisweilen fällt es auf die Nerven." Die Kritikerin vermißt Reflexion in den Film, Nachdenken über Heldentum.

2004 | STURZ INS LEERE • Kritik • film-dienst 09/2004

Die Entscheidung für ein Dokudrama war richtig, meint Hans Messias. "Die beiden wirklichen Akteure, die auch heute noch befreundet sind, erzählen im Studio ihren jeweiligen Part der Geschichte, vor Ort aufgenommene beeindruckende Berg- und Landschaftsaufnahmen bilden einen majestätischen Hintergrund, der Rest wurde mit zwei Schauspielern als hochdramatisches Kammerspiel in den französischen Alpen aufgenommen. Entstanden ist dabei ein beeindruckender Film, der jedoch keine Spannung im eigentlichen Sinne aufbauen kann, da der Ausgang der Geschichte ja bekannt ist. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Wie und mehr noch auf dem Warum."

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