Der Film neigt stark zu einer konservativen Weltanschauung, stellt Claudia Lenssen fest. Der Film "ist durch alle emotionalen Tiefen hindurch ein unvermeidlicher Weg zum Happy Ending. Maries Einsamkeit, ihr Dauersuff und die ins Auge gefasste späte Abtreibung zwingen ihre Beschützer zu unkonventionellen Maßnahmen, wie nur hemmungslos romantische Drehbuchschreiber sie sich ausdenken können. Missverständnisse, Verwechslungen, Unfälle - alles endlos retardierende Kunstgriffe, um am Ende alle Parteien am Kreißbett in der Autowerkstatt zusammenzuführen."
Claus Löser "kann dem Film nicht vorwerfen, dass er arm an Handlungsmomenten wäre. Eine Episode jagt die nächste, laut plappernd, singend, lachend ziehen die beiden Heldinnen von Schauplatz zu Schauplatz, Unmengen von Personal wird dabei verschlissen. ... Sex, Tod, Kriminalität, Alkohol, Liebe, Leidenschaft also zuhauf, das Ganze überlagert mit einem unablässig dudelnden Soundtrack. Dennoch oder gerade deshalb" hat sich der Kritiker schnell gelangweilt, denn das hektische Treiben auf der Leinwand hat ihn völlig kalt gelassen.