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LAUTLOS

LAUTLOS

Regie Mennan Yapo

Kritiken • LAUTLOS

03. Mai 2004 | LAUTLOS • Kritik • Berliner Zeitung

Stilsicherheit bescheinigt Ulrich Seidler dem Film. "Der Regisseur Mennan Yapo hat mit LAUTLOS einen Feinmechanikerseelentraum von Langspielfilm-Debüt hingelegt - kein neu erfundenes Fahrrad, sondern einen funktionstüchtigen Thriller nach gutem, erprobtem trigonalen Gejagter-Jäger-Frau-Rezept ... Yapo unterscheidet sich von anderen darin, dass er nichts in erster Linie anders machen wollte, aber dafür alles besser, gründlicher und überlegter."

30. April 2004 | LAUTLOS • Kritik • SPIEGEL Online

Der Film verschenkt "mit stilistischer Übertreibung" leider viel von seinem Potential, findet Oliver Hüttmann. Trotzdem ist es ein versiertes Werk. Regisseur und Drehbuchautor sind bekennende Cineasten und das hat der Kritiker dem Film angesehen. "Doch im Laufe des Films gerät auch Yapo zu nah an seine Vorbilder beziehungsweise seine Vorstellung von ihnen, wirken seine streng stilisierten Bilder allzu selbstverliebt. So bringt er die Figuren dem Zuschauer eben nicht näher, sondern entfernen sie sich immer mehr."

29. April 2004 | LAUTLOS • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur "erzählt seine Geschichte überwiegend in ruhigen Bildern, die beinahe lautlos daherkommen", findet Shirin Sojitrwalla. "Dabei hat der Film durchaus Stärken, ein spannendes Ende etwa, doch immer wieder bleiben die Bilder in ihrer Zeichenhaftigkeit stecken. ... Die vielen Teleeinstellungen und die damit einhergehende geringere Tiefenschärfe führen zu durchaus beabsichtigten diffusen Aufnahmen. Die Bilder werden immer wieder ins Hyperreale gezogen, weil es Yapo eben nicht um eine abgefilmte Wirklichkeit, sondern um stilisierte Ereignisse geht. Deshalb glaubt man dem Film auch nichts. Die Morde nicht und die Liebe schon gar nicht."

29. April 2004 | LAUTLOS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal sieht viele Verweise auf Klassiker des film noir, auf das Gangsterkino. "Darüber hinaus hört man in den vom Filmkritiker Lars-Olav Beier geschriebenen Dialogen das Echo unzähliger anderer Filme - und sein Wissen um das Genre unterscheidet Lautlos schließlich von anderen zeitgenössischen deutschen Thrillern. ... Doch Joachim Króls neuentdeckte Körperlichkeit ist nicht cool wie die der Helden des amerikanischen Action-Kinos, und seine absolute Verlorenheit macht ihn nicht zum existentialistischen (Anti-)Helden."

2004 | LAUTLOS • Kritik • film-dienst 09/2004

Rolf-Ruediger Hamacher hat viel erwartet von dem Film, ist aber (außer vom Kameramann und den Schauspielern) enttäuscht worden. Die Nebenfiguren sind zu nachlässig konstruiert, der Regisseur zeigt seine Unerfahrenheit. Die "Unterfinanzierung und Stilisierung legen manchmal das 'Skelett' des Films frei, das dann seine Mängel nicht mehr verbergen kann".

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